Der wirtschaftsbehindernde Mitte-Links-Bundesrat schnalzt ein weiteres Mal beiläufig mit der Zunge und vebietet in Zukunft aus fadenscheinigen Gründen kleinen Flughäfen, Auslandverbindungen anzubieten.
Es sei notwendig zur korrekten Einhaltung des Schengenabkommens.
Wirklich? Wir erkennen das Muster, das sich in letzter Zeit zunehmend häuft: innenpolitische Entscheidungen, die in einem Plebiszit den Bach ab geschickt würden, werden von den gewählten Volksvertretern heuchlerisch mit dem Zwang internationaler Verträge begründet. Dabei geht es in diesem Fall dem Bund einfach um höhere Zolleinnahmen.
Und es regt sich der Unmut. Wir wollen doch nicht eins ums andere Mal Schritt für Schritt unsere Lebensqualität eingeschränkt bekommen, bloss weil wir mit unserer korrekten Schweizerseele Musterknaben sind im Einhalten von Paragraphen. Dazu kommt, dass wir genug haben von immer höheren Steuern.
Pervers, wie der Schengen-Vertrag anstatt einer Oeffnung unseres Landes für Europa nun eine Teilschliessung bewirkt. Folgerichtig allerdings ist, dass der Abschluss eines "Polizeiabkommens" nicht mehr sondern weniger Freiheit zur Folge hat. Das ist schon fast eine Binsenwahrheit.
Samstag, Juni 21, 2008
Berner Zoll- und Steuervögte
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Nico
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Mittwoch, Juni 18, 2008
Grüne Genner baut Zürich
Die neu gewählte Zürcher Stadträtin Ruth Genner wird Vorsteherin des Tiefbauamtes Zürich.
Ha ha, das ist, als würde man Armeegegner Gross zum Vorsteher des VBS machen.
Wir erinnern uns an die von einer Mission beseelten Frau Altstadträtin Ursula Koch, ...schauder, schauder.
Frohlocket, ihr Velofahrer Zürichs! Wehe euch, Ihr Autofahrer Zürichs. Oh allmächtiger Staat, erlöse uns vor dem zollfreien Frevel des Strassenverkehrs und sende uns das Licht des Roadpricings.
Wenigstens scheint die Frau Humor zu haben, das ist eher unüblich für Ueberzeugungsgesteuerte, und war schon immer ein Schutz vor der finalen ideologischen Verblendung. Aber Wehe uns, sollte ihr das Lachen abhanden kommen, Wehe euch, die ihr da seid zu Zürich!
Weh!
Sonntag, Juni 15, 2008
Ringier, de Weck und Zensur
In der SonntagsZeitung vom 14. Juni 08 wehrt sich SRG-Chef Walpen gegen die Zensur der UEFA, die nur ihr genehme Bilder der EM 08 ausstrahlen lässt.
Wir begrüssen diese Kritik Walpens. Und ergänzen sie mit einer eigenen erstaunlichen Beobachtung.Auf jedem Bild von Verleger Michael Ringier fällt auf, dass er an einer entstellenden Erkrankung seines linken Auges leidet.
Gleichzeitig fällt auf, dass ebenfalls praktisch jedes Bild von Michael Ringier diese auffällige Veränderung des Gesichtes, so gut es geht, versteckt. Wo sonst Personen von öffentlichem Interesse durchaus auch einmal unvorteilhaft abgebildet werden, gibt es von Ringier praktisch keine Aufnahme, die das wahre Ausmass seiner Behinderung offenlegt, geschweige denn übertrieben in Szene setzte.
Nun ist Michael Ringier und seiner Familie dies einerseits zu gönnen, denn jedem steht das Recht auf Privatsphäre zu.
Andererseits fragen wir uns, wie es dazu kommt, dass ausgerechnet dem Verleger von Boulevardmedien, die immer mal wieder die Schwächen einzelner Personen auf beschämendste Art und Weise öffentlich in Wort und Bild darstellen, wie ausgerechnet diesem Verleger eine solche Schonung zukommt?
Wo findet hier die Zensur statt? Und Weshalb? Könnte es sein, dass die Schweiz so klein ist, dass es kein Medienschaffender wagen darf, dieses offensichtliche Tabu zu brechen? Nicht einmal in der Form einer einfühlsamen Reportage?Vergleichbares lässt sich zur Behinderung des Publizisten Roger de Weck sagen. Auch wenn in seinem Fall das Tabu nur auf das Wort beschränkt ist. De Weck ist ja praktisch auf jedem Bild mit einem irritierend ausgeprägten Schielen zu sehen, und gelegentlich erhält man sogar den Eindruck einer gewissen Koketterie seiner Pose. Umso erstaunlicher ist, dass man nie ein klärendes Wort dazu liest. Es würde doch unzählige Leute interessieren, einmal von ihm zu hören, ob er z.B. problemlos lesen kann. Oder ob er mit einem Auge besser sieht als mit dem anderen.
Es gäbe noch andere Beispiele, so wurde z.B. Erich Gysling eine Zeit lang am Fernsehen konsequent so gesetzt, dass eine Verletzung, die er sich an einer Schläfe zugezogen hatte, kaum einmal zu sehen war.
Wir ritzen die Grenze der politischen Korrektheit, dessen sind wir uns bewusst. Und dennoch muss es doch erlaubt sein, seiner Neugierde in dieser Angelegenheit Ausdruck zu verleihen - und es erstaunt, dass nie ein Medium diese Themen aufgreift; auch nicht Herr Walpen. In unserer ach so freien Gesellschaft.
Oder ist diese gar nicht so frei, wie man meinen sollte...?
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Nico
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14:21
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Freitag, Mai 23, 2008
Atomakten vernichtet - wer's glaubt!
Der Bundesrat soll nicht nur auf Drängen der USA Akten aus einem Strafverfahren in Sachen Atomschmuggel vernichtet haben, sondern heute bestätigt und rechtfertigt Pascal Couchepin sogar noch das Vorgehen als Sicherheitsmassnahme. Es seien unter anderem detaillierte Pläne zum Bau von Atomwaffen darunter gewesen, diese könnten in falsche Hände geraten.
Die etablierten Medien drucken die Geschichte natürlich alle folgsam so ab, wie sie der Bundesrat diktiert. Wir aber sagen: da lachen ja die Hühner. Wer soll denn so eine Geschichte glauben?!
Da wurden doch sicher noch Kopien angefertigt, die jetzt irgendwo in einem Tresor schlummern. Oder vielleicht auch in einer Schublade oder irgendwo in einem Bundesordner. Oder auf einer DVD, mit Backup.
Unsere Spekulation: die ganze jetzt an die Oeffentlichkeit geratene Geschichte dient der Tarnung, niemand soll auf die Idee kommen, dass da was zu holen sei. Das Ergebnis jedoch wird sein: die Neugier ist geweckt.
Schon bloss aus Gründen der Staatsräson wird ja keine Regierung auf der Welt, ist sie einmal in den Besitz von solchen Plänen zum Atomwaffenbau gekommen, diese dann wieder zerstören. Für wie naiv hält man uns eigentlich...?
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Nico
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Donnerstag, Mai 08, 2008
Clinton oder Obama?
Wie schon bei der Wahl zum amerikanischen Präsidenten vor 8 Jahren mit dem 50 zu 50 Pattergebnis zwischen Bush und Gore und der späteren italienischen Wahl Berlusconi - Prodi mit einem hauchdünnen 49 zu 51 - oder war es umgekehrt? - zeichnet sich auch bei der Ausmarchung Clinton - Obama um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten ein Kopf an Kopf Rennen ab.
Der Tagesanzeiger online vermeldet die baldige Aufgabe von Clinton und bleibt, sich diesbezüglich wie gewohnt linientreu gebarend bei Kommentaren zur amerikanischen Politik, so links als möglich (mit Linksaussen Martin Kilian, der sich schon seit längerem von den politisch realen Verhältnissen ausgeklinkt hat, was die Leser des Tagis nicht weiter zu stören scheint).
Wir sehen diese knappen Wahlergebnisse als Ausdruck der Tatsache, dass weder der eine noch der andere Kandidat die Wähler überzeugt und es ihnen deshalb grundsätzlich egal ist, wer von beiden gewählt wird. Denn: in der USA bestehen zu viele Vorbehalte gegenüber einem Schwarzen und auch gegenüber einer Frau, sprich: Rassismus und Sexismus werden diese Wahl mitentscheiden.
Keine gute Voraussetzung, um gegen den republikanischen Kandidaten zu bestehen. Dessen beide Handicaps sind sein Alter und eine mögliche zu grosse Nähe zum amtierenden Präsidenten, von dem alle die Nase voll haben. Macht er jedoch keine grossen Fehler, so wird McCain diese Wahlen knapp gewinnen.
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Nico
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14:57
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Mittwoch, Mai 07, 2008
Hundehalter: Obligatorium X
In Zukunft sollen künftige Hundehalter mindestens 15 Stunden obligatorische Ausbildung absolvieren, so der Plan des Bundesrates von heute Mittwoch, 7.5.08.
Wieder hat es also eine Lobby geschafft, ihrer Klientele durch ein Obligatorium eine Quelle garantiert sprudelnder Einnahmen zu sichern.
Die Konsequenz wird die gleiche sein wie bei sämtlichen Obligatorien: ein Kostenschub. Das war schon so bei der obligatorischen Hausratsversicherung (in den Kantonen, in denen sie obligatorisch ist), bei der obligatorischen Krankenversicherung, bei den obligatorischen Theoriestunden für Autofahrer, etc., etc.
Eines Tages wird auch jeder, der auf seinem Balkon ein paar Pflanzen kultiviert, einen Kurs besuchen müssen, denn auch ein fallender Blumentopf ist ein Herd der Gefahr. Und jeder, der mit Messer und Gabel speist, denn auch diese sind mögliche Gefahren für Leib und Leben. Und jeder, der in einer Menge von Mitmenschen einmal nach links und nach rechts blickt, denn auch Blicke sind nicht harmlos, auch diese werden eines Tages nur nach Absolvieren eines obligatorischen Blick-Kurses erlaubt sein, der über die wichtigsten "Do's and Do not's" aufklärt.
So ein Schwachsinn! Dieser nicht endende Verordnungswahn zerstört jede Gesellschaft von freien und verantwortungsvollen Bürgern.
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Nico
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11:59
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Dienstag, Mai 06, 2008
Holenweger - Alstom
Der Bankier Oskar Holenweger habe laut dem Wall Street Journal für den französichen Alstomkonzern Schmiergelder in Millionenhöhe verschoben, Bericht Tagesanzeiger online.
Der unschuldige Oskar Holenweger, schon wieder?
Wir erinnern uns an den dubiosen Dokumentenfund in Deutschland, mit den anschliessenden Verschwörungstheorien der GPK des Nationalrates.
Wir erinnern uns an die vehemente Verteidigung Holenwegers durch die Weltwoche.
Ein bisschen sehr viel Rauch dafür, dass da kein Feuer sein soll? Wie wird das wohl enden?
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Nico
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22:05
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Samstag, Mai 03, 2008
Erderwärmung: 10 Jahre Pause?
Spiegel online berichtet neustens, die Erderwärmung werde nun 10 Jahre Pause einlegen.
Und wir sagen: Aha.
Fazit: In Sachen Klima hören wir seit einiger Zeit nur einfach unsinniges Geplapper. Niemand weiss genau, wie sich das Klima entwickeln wird und schon gar nicht, welches die wichtigsten Faktoren sind, die es in die eine oder andere Richtung bewegen (ja, niemand, genau so ist dieser Satz gemeint!).
Schon eine 10-minütige Beschäftigung mit der Materie zeigt auch dem Laien, dass in den gängigen Modellen elementare Ueberlegungen nicht angestellt werden, weil man schlicht keine Daten dazu besitzt (z.B. die Frage des Einflusses der Wolkenbildung auf das Klima); man kann diese Prognosen nur mit grossem Vorbehalt geniessen.
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Nico
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Mittwoch, April 02, 2008
Besäufnisse in Zürich
Nun verbietet Zürich sogar Besäufnisse in der Oeffentlichkeit - und das Biertram fährt und fährt.
Das ist einfach ein Skandal!
Samstag, März 22, 2008
Videogames: Potential des Grauens
Regelmässige Trainingseinheiten im Simulator sind weltweit Standard für Linienpiloten der Airlines. Niemand würde ihren Sinn in Frage stellen, zu offensichtlich ist der Nutzen.
Kinder eignen sich im Spiel erwachsene Verhaltensweisen an - das ist so, seit es Menschen gibt. Kein seriöser Psychologe, der dies bezweifelte.
Verhaltenstherapie ist die messbar erfolgreichste Behandlungsform in der Psychiatrie.
Eine Studie um die andere bestätigt den Einfluss von Vorstellungen und Gedanken auf unser Verhalten, wie z.B. die neuste Mitteilung in Science vom März 08, "Preparing and Motivating Behavior Outside of Awareness". Wir zitieren daraus:
Lately, research on social cognition and neuroscience has revealed that seeing or reading about a behavior available in the individual's repertoire increases the tendency to perform it,...Die Militärs weltweit bemühen sich, das Training ihrer Soldaten mittels möglichst realistischer Szenarien und dem Einsatz von Simulatoren immer näher an die Wirklichkeit der Gefechtssituation heranzuführen. Einmal gedrillt, sind die Soldaten in der Lage zu töten, ohne zu Denken.
Und nun sollen die Schiessereien und Gemetzel und was da sonst noch an übelstem, menschenverachtenden Verhalten täglich 100'000fach vor dem Bildschirm geübt wird, bis die Jungen und Mädchen die entsprechenden Verhaltensweisen sogar im Schlaf beherrschen, nun soll ausgerechnet diese massive Programmierung und Umcodierung menschlichen Verhaltens ohne Folgen bleiben?
Wie man einen solchen Unsinn aufrechterhalten kann, bleibt schleierhaft. Uns graut vor dem Tag, an welchem diese Automatismen ihr natürliches Ventil finden werden. Noch könnte Einhalt geboten werden.
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Mittwoch, März 19, 2008
Kampftrinker - Arztkosten
Nun hat Toni Bortoluzzi von der SVP eine Motion eingereicht, die bei durch Alkohol verursachten Kosten auf Notfallstationen verlangt, dass die Patienten sie selber tragen.
So ein kompletter Unsinn. Können diese Politiker nicht einmal 10 Minuten ihr Hirn einschalten. Das ist ein völlig untaugliches Instrument um den Alkoholmissbrauch Jugendlicher bzw. das Kampftrinken einzuschränken. Man findet das schon schlicht bei der Hälfte der Patienten gar nie heraus, ob Alkohol mit ein Grund für ihren Unfall und ihre Verletzungen war. Die Versicherungen werden ununterbrochen die Uebernahme von Notfallbehandlungen anfechten, Auskünfte von den Aerzten verlangen, die diese nicht geben dürfen oder wollen, aus Angst vor Prozessen ihrer rechtsschutzversicherten Patienten.
Und so weiter. Eine Schnapsidee. Wir haben hier das Problem schon einmal ausführlich dargelegt und können nur wiederholen: so geht es nicht.
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Nico
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19:27
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Mehrwertsteuer und IV
Es ist schon einfach trostlos, was unser nationales Parlament mit der Mehrwertsteuer veranstaltet. Nun wird diese tatsächlich erneut erhöht, wieder für einen guten Zweck natürlich, dieses Mal kommt das Geld der IV zugute.
Das ist ja mit allen Steuern so, sie werden nie für schlechte Zwecke gebraucht, sondern immer nur für gute. Genauso klar war und ist es, dass die Mehrwertsteuer über die nächsten 20 Jahre Schritt für Schritt auf das Niveau der umliegenden Europäischen Staaten angehoben werden wird.
Was kann man da anderes machen, als sich ärgern, und die Parteien wählen, die sich dieser Entwicklung entgegenstemmen und unsinnige Staatsausgaben streichen. Der Bund benötigt nicht mehr Geld, sondern er soll endlich einmal konsequent die in exorbitanter Fülle fliessenden Steuereinnahmen nur noch für Dinge verwenden, die ihr Geld auch wert sind.
Donnerstag, März 13, 2008
Grotesker Streik bei SBB Cargo
Wir wohnen einer weiteren Gewerkschaftsposse bei. Der defizitäre Sanierungskandidat SBB Cargo wird von ein paar vorgestrigen Arbeitern im Tessin bestreikt, erhält eine mediale Aufmerksamkeit und Sympathie von groteskem Ausmass, und wieder einmal haben unsere nationalen Politiker nichts Besseres zu tun, als sich in die operativen Abläufe eines Schweizer Staatsbetriebes einzuschalten, erfahrungsgemäss ein sicherer Schritt zur Verhinderung von notwendigen Reformen.
Uebrigens, wieder einmal ein Sorgenkind aus dem Departement Leuenberger. Und wir fragen bei dieser Gelegenheit erneut: wie sieht es mit der Sicherheitskultur in unseren Atomkraftwerken aus, auch hier ist Leuenberger zuständig?
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Nico
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Montag, März 10, 2008
SBB: Fiasko Billettautomat
Die SBB glänzen wieder einmal mit einer absurden Fehlleistung, die so wahrscheinlich nur einem Staatsbetrieb zustossen kann.
Da wird doch momentan auf den Billettautomaten eine neue Software installiert, die dem Kunden insbesondere durch ein überholtes Interface auffällt.
Dieses ist im Vergleich zu den bereits installierten Systemen deutlich schlechter, trotz ein, zwei Verbesserungen.
Erstens muss man sich in der neuen Version durch mehr Schritte hindurchwählen als bisher.
Zweitens muss man dazu mit dem Finger dauernd die Posistion wechseln, anstatt dass man für die Wahl eines Standardbillets, z.B. einer Fahrt von Zürich nach Bern retour immer über der gleichen Stellle schwebend bleiben kann.
Drittens sind überflüssige Schritte eingebaut, z.T. muss nach einer Wahl nochmals bestätigt werden, dass man zum nächsten Schritt will.
Und viertens, und das ist so grotesk schlecht gemacht, dass man schon gar nicht mehr weiss, wie man sich wundern soll, muss man bei der Wahl zwischen Halbtaxpreis oder ganzem Preis gleichzeitig die Anzahl gwünschter Tickets angeben, wozu man wirklich alle seine Sinne beieinander haben muss, um sich nicht zu verwählen. Also der gleiche Unsinn, wie auf unzähligen Billettautomaten von lokalen Verkehrsbetreben der ganzen Schweiz (siehe Detailbild).
Die neue Lösung ist schlicht unbrauchbar, man benötigt als Kunde deutlich mehr Zeit als bisher und die SBB werden dieses Programm deutlich überholen müssen, wollen sie nicht zahlreiche Leute verärgern. Wir haben schon mehrmals im Zug Mitreisenden zugehört, wie sie erklären mussten, weshalb sie nun ein ganzes oder ein halbes Billet gelöst haben, obwohl sie das so eigentlich gar nicht wollten.
Unverständlich, wie ein so grosser und wichtiger Betrieb ein so stümperhaftes Produkt veröffentlichten kann!
Sonntag, März 09, 2008
Hinrichtung an der Langstrasse
Zwei 40jährige Italiener haben sich an der Langstrasse getroffen und der eine hat den anderen abgeknallt. Wann? Gestern Samstag 8.3.08 abends um 20.45 Uhr. Und der Täter ist nicht geflüchtet, sondern einfach davongeschlendert.
Wir spekulieren: Mafia. Der Täter hatte einen Job zu erledigen, wäre er dem nicht nachgekommen, hätte er selbst mit seinem Leben bezahlen müssen, deshalb ist ihm die Sicherheit einer langjährigen Haftstrafe lieber.
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Nico
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23:09
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Freitag, März 07, 2008
Monika Stocker - nur noch Scherben
Damit war ja fast zu rechnen. Kaum hat sich die durch öffentliche Kritik komplett in die Defensive gedrängte Vorsteherin des Sozialamtes Zürich nach ihrem Zusammenbruch zurückgemeldet, serviert sie ihre schärfsten Kritikerinnen ab, die beiden Mitarbeiterinnen Esther Wyler und Margrit Zopfi, die möglicherweise durch eine Weitergabe von vertraulichen Informationen an die Weltwoche die ganze Diskussion über Missstände im Sozialamt entscheidend ins Rollen gebracht haben.
Das Muster wiederholt sich. Anstatt Kritik immer nur von sich zu weisen und sich inhaltlich um Vorwürfe und Missstände zu kümmern, werden die Ueberbringer der unfrohen Kunde existentiell ruiniert, es soll ihnen wohl nicht besser gehen als der Chefin. Nun noch vor dem bereits angekündigten Rücktritt die beiden Mitarbeiterinnen ohne zeitlichen Druck endgültig abzuservieren ist ja fast eine Bestätigung der bisher erhobenen Vorwürfe, insbesondere, wie im Sozialamt mit unerwünschter Kritik umgegangen werde. Hätte Frau Stocker Stil, so hätte sie diesen Entscheid ihrem Nachfolger, einer neutralen Person überlassen, erst recht auch angesichts der Tatsache, dass verschiedene Untersuchungenerst am Laufen sind. So jedoch verfestigt sich der Eindruck, dass es hier nach der exemplarischen "Schaufestnahme" der beiden Mitarbeiterinnen an ihrem Arbeitsplatz um einen weiteren Schritt einer persönlichen Abrechnung mit abtrünnigen "Mitgliedern der Familie" geht. Angewidert ahnt, wer schon als Angestellter gearbeitet hat, nur zu gut, wie es um das Arbeitsklima in diesem Zürcher Amt bestellt ist.
Der Gipfel wäre jetzt eigentlich, wenn für diesen momentan völlig unnötigen Schritt die Begründung nachgeliefert werden sollte, dass es auch aus Verantwortung für Steuergelder heraus nicht angegangen sei, die Löhne der freigestellten Mitarbeiterinnen weiter zu bezahlen, und sie deswegen nun rasch entlassen werden mussten. Die zu erwartenden Prozesskosten werden sicher mehr Steuergelder verschlingen. Ein Fiasko ohne Ende.
Fazit: Wir hätten uns das nun angeschlagene Tempo eigentlich bei anderen, viel dringenderen Aufräumarbeiten im Departement Stocker gewünscht. Nach der jahrelangen Verkündigung des ökonomischen Schwachsinns, dass Millionen von Sozialausgaben für die Volkswirtschaft gut seien, weil sie direkt in den Konsum fliessen (ein Argument aus Absurdistan, wieso leben wir denn nicht gleich alle zu 100% von Sozialleistungen?!), ist Frau Stocker nun endgültig drauf und dran, sich die letzten ihr verbliebenen Sympathien zu verspielen.
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Nico
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20:32
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Dienstag, März 04, 2008
Zischtigsclub: Masern - Wissenschaft?
Die Sendung Zischtigsclub vom Dienstag 4.3.08 zeigt exemplarisch: Quacksalber und Wissenschaftler haben keine gemeinsame Gesprächsgrundlage. Denn: die absurden Gedankengänge von Quacksalbern entziehen sich den Regeln logischen Argumentierens und der Falsifizierbarkeit von Theorien.
Solange Homöopathie, Akupunktur, Irisdiagnostik und dergleichen, basierend auf völlig überholten anatomischen und physiologischen Konzepten, auf Interesse breiter Bevölkerungskreise stossen, kann einen die Impfskepsis nicht verwundern. Die Wirkung der Schamanen beruht jedoch auf ihrem Charisma. Einzelerfahrungen begründen allgemeingültige Prinzipen nur zum Schein. Die Moderne brachte uns die Befreiung von der Abhängigkeit einzelner Weiser und damit Schutz vor deren Fehlurteil, denn auch sie waren Menschen und Irren ist menschlich.
Statistische Effekte stabilisieren die Atome. Statistik sagt, was für alle gilt. Masern weisen im Schnitt eine Komplikationsrate von ca 10% auf, das war und ist überall auf der Welt gleich. Das Risiko von Impfungen ist um Grössenordnungen kleiner.
Man sollte sich ab und zu wieder vor Augen halten, wie sehr sich unsere Lebensbedingungen im Vergleich zur Zeit vor 500 oder auch 50 Jahren verbessert haben. Das Leben ist komplikationsloser geworden. Ein statistischer, naturwissenschaftlicher Zugang zu natürlichen Vorgängen ermöglicht uns ein wissendes und damit geschütztes Leben und vermeidet viel unnötiges Leid.
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Nico
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Sonntag, März 02, 2008
Neuropsychologische Tautologien
Man nimmt schon immer wieder mit blankem Erstaunen zur Kenntnis, was uns aus der Neruopsychologie für tiefschürfende Erkenntnisse über das menschliche Gehirn erreichen.
Da ist heute in der NZZ online zum Beispiel zu lesen, dass ein austral-amerikanisches Team festgestellt habe, dass das typisch pubertäre Verhalten Jugendlicher in einem bestimmten Alter auf unreife Hirnstrukturen zurückzuführen sei.
Tatsächlich? "Wer hätte das gedacht...", sind wir versucht zu sagen. Ja, was sollte denn da sonst unreif sein, wenn nicht das Hirn, etwa der Blinddarm oder der Bauchnabel?
Unser Urteil: Der Erkenntnisgewinn solcher Aussagen ist gleich 0.
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Nico
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Donnerstag, Februar 28, 2008
Coca-Tram: grenzenlose Gier
Die Gier der Behörden Zürichs kennt keine Grenzen. Zur Euro 08 haben es die VBZ geschafft, monatelang ein Bier-Tram und auch ein Coca-Tram durch Zürich fahren zu lassen. Schleierhaft, wem ein solcher Schildbürgerstreich eingefallen ist?!
Wie war das schon wieder mit den zunehmenden Gewichtsproblemen Jugendlicher? Wie war das schon wieder mit den Schulen in England, in denen das Aufstellen von Getränkeautomaten bzw. der Verkauf von Softdrinks verboten werden musste?! Und nun lassen die Zürcher auf der Linie 2 einen Cola-Automaten durch die Stadt ruckeln, während der Bund mit unseren Steuergeldern eine Gesundheitskampagne nach der anderen lanciert.
So etwas ist einfach hirnverbrannt. Wir warten auf die ersten Medien, die den Ball aufnehmen, dann gibt das einen hübschen kleinen Skandal zur Sommerzeit.
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Nico
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Mittwoch, Februar 27, 2008
Scheidung ohne Bedenkfrist
Der Bundesrat hat dem Vorschlag der nationalrätlichen Rechtskommission zugestimmt, die zweimonatige Bedenkfrist bei einvernehmlichen Scheidungen abzuschaffen.
Nun ist die Beschleunigung sämtlicher Lebensvorgänge in unserer Gesellschaft ein Phänomen der Zeit. Wie auch die Zunahme der Scheidungen.
Es erstaunt allerdings der Mangel an psychologischer Einsicht in menschliches Verhalten, der beispielhaft im Widerspruch zu Entwicklungen in anderen gesellschaftlichen Problemzonen steht.
Da wird doch landein, landaus davon geredet, dass man in Zukunft Soldaten das Sturmgewehr nicht mehr nach hause geben will. Weshalb? - Weil man weiss, dass der Mensch im Affekt zu überstürzten, unbesonnenen Handlungen neigt, die er später bereut. Eine erzwungene zeitliche Verzögerung bei der Umsetzung seiner Pläne bewahrt oft auf heilsame Art vor unüberlegten Handlungen mit fatalen Konsequenzen.
Es ist daher erstaunlich, dass in Zukunft sogar die ordentliche Kündigungsfrist eines Anstellungsverhältnisses länger dauern soll, als die Bedenkfrist für scheidungsbereite Paare. Dies stellt eine weitere Schwächung der Familie, mithin der Kernzelle einer funktionierenden Gesellschaft dar.
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Dienstag, Februar 26, 2008
Club of Rome in Zug? Seldwyla lebt!
Eben gerade noch ist nun diese groteske "Anschubfinanzierung" des Club of Rome durch die Stadt Zürich dank besonnener Stimmbürger vereitelt worden, schon drängt es die Seldwyler im Nachbarkanton, ihr Geld in die Vergangenheit zu investieren.
Da lachen ja die Hühner! Oder zeigt es uns, was für unselige Folgen gewisse Netzwerke in Politik und Gesellschaft zeitigen können? Wir werden den Verdacht nicht los, es handle sich da v.a. um Gefälligkeiten, die sich Mitglieder irgendwelcher intransparenter Seilschaften zuschanzen wollen.
Es zeigt auch exemplarisch, wie die ganze Klimaerwärmungshysterie eine Mentalität erzeugt, die die sinnlose Verschleuderung finanzieller Mittel begünstigt.
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Samstag, Februar 23, 2008
Bellevue: eine Plakatwand weniger
Die Renovation des ehemaligen Kino Bellevue scheint nun, nach dem der frühere Termin von Ende 2007 nicht eingehalten werden konnte, doch zu einem Abschluss zu kommen. In den letzten Tagen verschwand das Baugerüst etagenweise.
Damit werden wir in Zukunft wieder eine wunderbar renovierte Fassade geniessen dürfen, anstatt der übergrossen H&M-Plakate und dergleichen.
Wir wundern uns schon lange, wie das eigentlich so läuft mit den Bewilligungsverfahren für solche grosse Werbeflächen. Wer an seinem Haus nur eine klitzekleine kosmetische Veränderung vornehmen will, hat oft nichts zu lachen, angesichts der restriktiven Handhabung der Gesetze. Hingegen scheint es völlig problemlos möglich zu sein, ein Baugerüst während Jahren mit nicht immer nur ansehlichen Werbebotschaften zu überziehen, die das Stadtbild z.T. massiv beeinträchtigen.
Wer profitiert da wohl von wem...?
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Nico
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Freitag, Februar 22, 2008
Karasek, 20minuten und Alkoholprävention
Der langjährige Radio 24-Moderator David Karasek wechselt seinen Arbeitgeber, und das Pendlerblatt 20minuten - wie Radio 24 ebenfalls zur Tamedia gehörend - zeigt ihn im Büro, in der Hand die Werkzeuge zur Bewältigung des letzten Arbeitstages.
Die da sind: sein erfreuliches Mundwerk, nicht in Aktion zu sehen aber bekannt, und eine Flasche Wodka. Diese ist dafür überaus gut zu sehen, was weniger erfreulich ist.
Angesichts der u.a. auch durch Erzeugnisse der Tamedia beklagten grassierenden Alkoholprobleme Jugendlicher ist dies ein weiterer Schlag ins Gesicht jeglicher präventiver Bemühungen in Zürich. Wie kann man sich über die zunehmenden Besäufnisse von Teenagern besorgt zeigen und gleichzeitig als öffentliche Person mit Vorbildfunktion genau für diese Szene nichts Gescheiteres zu tun wissen, als seinen Abschiedstag mit Gipfeli und Wodka zu begehen und das dann auch noch gross ins Bild zu setzen? Das ist ein Armutszeugnis.
Vor allem für die involvierten Medien.
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Nico
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Dienstag, Februar 19, 2008
PR-Bilderraub Bührle...
Sollten die vor wenigen Tagen aus der Sammlung Bührle geraubten Bilder tatsächlich in einem verlassenen Fahrzeug auf dem Parkplatz vor der Psychiatrischen Universitätsklinik gefunden worden sein, so erinnern wir hier gerne an unsere politisch unkorrekte Spekulation.
Eine bessere PR-Aktion liesse sich kaum denken, die Ausstellung ist nun weltbekannt. Wir sagen nicht, dass es eine solche war, auf keinen Fall. Aber ungelegen kommt sie doch wohl nicht, die Angelegenheit.
Die potentiellen Besucher werden sich in Zukunft das Gruseln auf ihrem Rücken nicht entgehen lassen wollen, bei einem Trip nach Zürich wird die Sammlung Bührle neu ganz weit oben auf der To-do-Liste stehen...
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Nico
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Sonntag, Februar 17, 2008
Steuerhinterziehung: Deutsches Eigentor!
Ein Schlag gegen die Steuerhinterziehung wird verkündet, in Deutschland, und als grosser Erfolg gefeiert.
Wir würden eher sagen: ein weiteres Beispiel für die Unfähigkeit, in Zusammenhängen zu denken. Oder auch: vernetzt zu denken. Oder: systemisch zu denken.
Das ist nun einfach Symptombekämpfung. Ein Staat, dem solche Summen hinterzogen werden, muss sich doch überlegen, ob an seinen Steuern nicht was faul ist, wenn sich sogar wichtige gesellschaftliche Entscheidungsträger ohne Skrupel daran beteiligen.
Eine der Konsequenzen dieser Aktion wird nun sein, dass zahlreiche andere Steuerzahler abwandern werden, dazu braucht es nicht viel Phantasie.
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Mittwoch, Februar 13, 2008
Club of Rome in Zürich?
Wissen Sie, was die staatliche Subventionierung dieses Projektes aus PR-Gründen für Zürich schon im Kern zur Schnapsidee disqualifiziert? - Es ist der Name der Organisation.
Da sollen wir doch tatsächlich mit Steuergeldern einen scheintoten Opa-Verein wieder reanimieren, der dann für - Rom ! Werbung macht. So ein Habakuk!
Ablehnen!
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Nico
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Sammlung Bührle: PR-Raub?
Wir geniessen wieder einmal die publizistische Freiheit des Bloggens und mutmassen:
Ein solche Publizität, wie sie die Sammlung Bührle durch den spektakulären Raub von 4 Bildern im geschätzten Wert von 180 Millionen sFr. nun erhält, ist ja ebenfalls wertmässig kein Pappenstiel, CNN und der Rest der Welt berichten seit dem Geschehen weltweit sozusagen rund um die Uhr!
Was wohl, wenn diese Bilder in wenigen Tagen oder Wochen auf einmal - wie von Geisterhand, schwups - wieder auftauchen und schon bald wieder da hängen, wo sie es immer schon taten?
Der PR-Effekt für Zürich liegt sicher weit über dem herbeigekalauerten und -subventionierten Herzug des Club-of-Rome. Wir als Wochenend-Konsumenten von gemalter Kunst jedenfalls hatten nicht gewussst, dass da bei uns solche Bilder hängen.
PS: 180 Millionen sFr, wirklich? Nun, zuerst müssten da mal Käufer gefunden werden, die diese Summen tatsächlich auslegen wollten...
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Mittwoch, Januar 30, 2008
Wohnungsnot in Zürich
So sieht das aus in Zürich - nicht, wenn eine Wohnung zu verschenken ist, sondern wenn Mieter zum x-ten Mal neue Räumlichkeiten besichtigen kommen. Hier die Torgasse in der Altstadt vor wenigen Tagen am 25.1.08. Gutgelaunte und weniger vergnügte Schlangensteher. Nicht gerade ermutigend für die, die hinten sind.
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Dienstag, Januar 29, 2008
Pöschwies: Menschenrecht vs. Menschenrecht
In der Strafanstalt Pöschwies hat am 27.1.08 ein Verwahrter einen Mithäftling sexuell missbraucht und dann umgebracht, Bericht NZZ online.
Nun ist das so ein abscheulicher und trauriger Vorgang, dass man eigentlich gar nicht darüber nachdenken will.
Wir müssen unserer Ansicht aber dennoch die Frage stellen, inwieweit hier die Grenzen der Menschenrechtsdiskussion aufgezeigt werden.
Der Direktor der Anstalt, Ueli Graf, wird unter anderem zitiert mit den Worten:
Eine vollständige Isolation aller Verwahrten würde laut Graf sowohl den schweizerischen wie auch den europäischen Richtlinien widersprechen. Persönlich sei er zutiefst erschüttert über den Vorfall.Nun: auch der getötete hat sogenannte Menschenrechte besessen, den Menschenrechten des Täters wurde aber quasi die Möglichkeit gegeben, sich gegen die Menschenrechte des anderen durchzusetzen, oder wie soll man es nennen? Eine Analyse dieses Dilemmas ist in einem politisch korrekten Diskurs nur noch durch Ignorieren des Problems möglich, was ja ebenfalls wiederum nicht korrekt ist.
Wir fragen uns: weshalb eigentlich sprechen wir nicht über die Möglichkeit, einen Triebtäter, der nachweislich zwei Kinder ermordet und später einen Erwachsenen schwer verletzt hat, durch die regelmässige Gabe von Hormonspritzen chemisch zu kastrieren? Dadurch wäre innert weniger Tage dafür gesorgt, dass die Gesellschaft und der Täter von einer grossen Last befreit werden. Wäre eine solche Massnahme nicht "humaner" als alle inakzeptablen Alternativen?
(Um diese inakzeptablen Alternativen zu wiederholen: a) komplette Isolation der bekannten Triebtäter; b) die Tatsache, dass jeder Häftling in einer Strafanstalt jederzeit gezwungen ist, sich in einem Milieu zu bewegen, in dem niemand, aber auch gar niemand in der Schweiz einen seiner Angehörigen auch nur für eine Stunde freiwillig wissen wollte).
Was für ein Gut opfern wir dann noch, das grösser und wichtiger sein könnte als das Gut, das wir jetzt ganz offensichtlich geopfert haben?!
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Nico
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Sonntag, Januar 27, 2008
Menschenrecht auf Adoption?
Der Europäische Gerichtshof hat in einem Entscheid vom 22.1.08 das Recht auf Adoption eines Kindes als Menschenrecht bezeichnet, das auch einem lesbischen oder schwulen Elternpaar zustehe und ihm nicht verwehrt werden könne, Bericht NZZ online von heute 27.1.08.
Dazu drei kritische Ueberlegungen:
Erstens bestätigen sich nun die Befürchtungen, die 2005 von den Gegnern der gleichtgeschlechtlichen Ehe in der Schweiz vorgebracht wurden, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis solchen sogenannt registrierten Partnerschaften auch die Adoption von Kindern ermöglicht werden würde.
Zweitens bestätigt sich, dass im Rahmen der europäischen Zentralisierung zunehmend semi-demokratische bzw. sich ausserhalb der Schweizerischen demokratischen Institutionen befindliche Organisationen den Anspruch erheben, über wesentliche Regeln des Zusammenlebens in unserem Land entscheiden zu können. Dies widerspricht unserer Vorstellung von Demokratie im Kern. Ueber solch wichtige Fragen soll nicht fernab unseres Lebensmittelpunktes sondern in unserer Mitte entschieden werden. Nicht Eliten sondern wir und unsere Nachbarn sollen die für uns geltenden Regeln bestimmen.
Und drittens stellt sich eine wesentliche Frage inhaltlicher Art, nämlich, ob dieses postulierte Menschrecht auf Adoption eines Elternteils nicht auch mit den Rechten eines zu adoptierenden Kindes kollidiert, nämlich in der Frage, ob es nicht ein Anrecht auf Mutter und Vater hat, und zwar in biologischem Sinne?
Liegt da nicht eine wesentliche Einschränkung der Rechte der Kinder und eine Schmälerung ihres Wohls vor? Welches Kind würde nicht, hätte es die Wahl unter ansonsten gleichwertigen Alternativen, verschiedengeschlechtliche Eltern einem gleichgeschlechtlichen Elternpaar vorziehen?
Und wir fragen: wo bleiben die Stimmen, die ideologiefrei die Interessen der schwächsten Glieder unserer Gesellschaft, unserer Kinder wahren?!
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Photo: European Court of Human Rights in Strasbourg, taken by Kpalion in 2004
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Nico
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Freitag, Januar 25, 2008
Schaufenster zum das Fürchten lernen...
Woher stammt eigentlich die Marotte, Schaufenster von Confiserien, Bäckereien, Schoko-Boutiquen und anderen Verkaufseinrichtungen von Schokolade mit farbigen Plastikblumen zu schmücken?
Es sieht doch scheusslich aus. Als hätten wir immer Ostern. Wie kommt man auf so etwas? Verkauft man damit mehr Pralinen? - Für uns jeweils ein Grund, uns nochmals zu überlegen, ob wir nun wirklich da hinein müssen, um Schokolade zu kaufen, oder ob es nicht auch anders geht.
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Nico
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18:49
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Oldies-Club of Rome in Zürich: überflüssig
Der Altherren-Club of Rome soll gemäss Wunsch des Zürcher Stadtrates dank seiner grosszügigen finanziellen Unterstützung das Haupquartier von Hamburg nach Zürich verlegen. Dies würde zur internationalen Ausstrahlung unserer Stadt beitragen.
Wir sagen: Club of Rome, haeh? Wer war denn das?
Wir sagen: Club of Rome, ein Think Tank, haeh? Nie gehört.
Wir sagen: Club of Rome in Hamburg, haeh? Nie gewusst.
Dieser Club hat sich durch seine einzige je nennenswerte Prognose - "Die Grenzen des Wachstums", 1972 - bereits in der Vergangenheit überflüssig gemacht, sie lag nämlich weit neben der heute bereits wieder vergangenen Realität, was 2004 durch eine revidierte, noch überflüssigere Fassung quittiert wurde, die ihr Prognoseziel wohlweislich auf das Jahr 2100 legt, so kann den Autoren ihr Irrtum garantiert nicht mehr nachgewiesen werden.
Dass sich Clubfreunde gerne auch im Alter noch weitertreffen, ist klar. Dass sie sich freuen, wenn jemand anderes die Clubspesen übernimmt, ist ebenfalls klar.
Aber doch nicht Zürich! Völlig überflüssige Ausgabe! Die Organisation ist bedeutungslos. Man soll diesen Unsinn beenden, bevor man ihn beginnt!
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Nico
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Donnerstag, Januar 24, 2008
WEF-Gegner = Chaoten ?
Gemäss Medienberichten z.B. in der BAZ haben sich heute 24. Jan. 08 die Unbekannten, die die Scheiben einer UBS-Filiale eingeschlagen und 6 Autos angzündet haben, als sogenannte WEF-Gegner geoutet.
Man fragt sich nun natürlich, ob das heisst, dass "WEF-Gegner" tatsächlich als Begriff deckungsgleich verwendet werden kann mit Begriffen wie "Chaot" oder "Volltrottel".
Jedenfalls beeindrucken die vollzogenen Protestaktionen weniger durch ihre politische Vision als vielmehr durch ihre unsagbare Dummheit.
Schon fast ein Gebot der Stunde sich zu distanzieren vor solchen Stupiditäten und sich als WEF-Gegner-Gegner zu bezeichnen...
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Nico
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Donnerstag, Januar 03, 2008
Gewalt in Zürich - Arboretum!
Auf dem Weg durch's Arboretum in die von zahlreichen jungen Personen rege besuchte Sauna Enge abends, fällt uns seit drei Jahren zunehmend auf: um die Toilette beim Parkplatz am Hafen Enge lungern dubiose Gestalten herum. Was ebenfalls auffällt: dass man nie Polizei sieht, nicht im Streifenwagen und schon gar nicht als Patrouille zu Fuss. Wieso eigentlich nicht?!
Eine kleine Recherche im Internet zeigt, dass das Arboretum in der Schwulenszene einschlägig als Treffpunkt bekannt ist. Es wird eingehend geschildert, wie das "Jagen von Gestalten im Dunkeln" einem einen Kick verleiht.
Und wir erinnern uns: In der Nacht von Samstag auf Sonntag 10./11.2.07 wurde hier ein junger Mann überfallen und mit einem Messer schwer verletzt. Und ebenfalls in einer Wochenendnacht am 27.5.07 wurde ein Mann ebenfalls hier von Unbekannten von seinem Fahrrad gezogen und brutal zusammengeschlagen.
Waren diese Männer involvierte Schwule - bloss neugierig oder am "Jagen" - oder waren es unbeteiligte Passanten? Und: auch als Schwule haben sie ein Anrecht darauf, das Arboretum wieder lebendig zu verlassen.
Wir stellen hier erneut fest: die Seepromenade in Zürich weist ein Sicherheitsproblem auf. Es wäre die Aufgabe der amtierenden Stadtregierung, hier für geordnete Verhältnisse zu sorgen.
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Dienstag, Dezember 25, 2007
Afrikanische Erpressungsindustrie II
Wie wir hier schon ausgeführt haben, ist mit einer Zunahme erpresserischer Prozesse und Verurteilungen durch (nord)afrikanische Staaten zu rechnen.
Nun ist der Tschad an der Reihe. 1.6 Millionen sFr. x 103 Kinder, die Forderungen sind von grotesker Masslosigkeit - nun, die Verhandlungsreserve ist halt noch mit drin...
Solange Afrikas korrupten Eliten durch die Massen der Bevölkerung kein irgendwie produktiv gearteter Ethos entgegensteht und der Islam in diesen Ländern gefügig als Handlanger einer ubiquitären Neidkultur fungiert, ist Hopfen und Malz verloren in Sachen ökonomischer Entwicklung.
Man hat sich als Reisender und "Helfender" in acht zu nehmen!
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Nico
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Montag, Dezember 24, 2007
Bierwerbung auf Tram in Zürich
Seit einigen Jahren lassen die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ), also ein Unternehmen der öffentlichen Hand, das Steuergelder in grossem Umfang erhält, einzelne Trams unter einem Thema von öffentlichem Interesse durch dich Stadt fahren. So z.B. auch eine Zeit lang ein Gesundheitstram.
Nun ist aber offensichtlich den Verantwortlichen für diese Aktionen der Faden gerissen, anders kann man sich nicht erklären, dass nun eines der Tram unübersehbar grossflächig Werbung für Bier machen darf.
Und dies notabene, wo sich die Erkenntnis endlich auch zu den Betreibern der Stadien durchgerungen hat, dass die enthemmende Wirkung von Alkohol einer der wesentlichen Auslöser für den gefürchteten Hooliganismus bei Fussballanlässen darstellt. Es besteht eine lineare Beziehung zwischen dem Bierkonsum und dem Sicherheitsrisiko für Match-Besucher wie auch Unbeteiligte. Die nationale Arbeitsgruppe "Alkoholprävention EURO 2008" empfiehlt z.B., auf gut sichtbare öffentliche Werbung zu verzichten. Auch die UEFA hat ganz klar Position bezogen.
Deshalb werden im und um die Stadien Alkohol-Verbote ausgesprochen, ein an und für sich sehr restriktiver Eingriff in die Gewerbefreiheit - und gleichzeitig lässt die Stadt Zürich mindestens ein halbes Jahr ein Tram herumfahren, das jeden auf Bier gluschtig machen soll, Kinder und Jugendliche inklusive. Ihre Idole mit "Vorbildfunktion" kicken den Ball über die Tramwände, dass der Bierschaum nur so zischt, die Assoziation ist offensichtlich.
Wenn das nicht pervers ist, was denn sonst? Auf jeden Fall ist es Ausdruck von Gier und Dummheit. Man kann nicht aufhören mit Kopfschütteln.
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Nico
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Montag, Dezember 03, 2007
Erster schwarzer Nationalrat
Dass von den neuen Nationalräten der dunkelhäutige Ricardo Lumengo das grösste internationale Medieninteresse auf sich zieht, ist - ja, wundern Sie sich! - Ausdruck von Rassismus. Selbstverständlichkeiten sind uninteressant für die Medien.
Das Vorurteil befindet sich hinter dem Auge des Betrachters.
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Nico
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16:54
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Afrikanische Erpressungsindustrie
Die Affäre um die der Prophetenbeleidigung beschuldigte englische Lehrerin im Sudan ist whs auch eine Folge der erfolgreichen Erpressungen des Westens durch afrikanische Staaten in jüngster Zeit.
Angefangen hat die aktuelle Welle mit der Freilassung der unschuldigen bulgarischen Krankenschwestern, die sich Libyen vergolden liess. Natürlich war es angesichts des leicht verdienten Geldes nur eine Frage der Zeit und der Gelegenheit, bis die Nachbarstaaten nachziehen würden.
Es sind nun im Sudan noch keine finanziellen Forderungen laut geworden, aber sie liegen in der Luft.
Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren whs noch weitere Erpressungsversuche dieser Art erleben. Man muss sich als Tourist wie als Fremdarbeiter in acht nehmen.
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Freitag, November 30, 2007
Sudans Probleme
A) Eine Englische Lehrerin hat einem Teddybären im Unterricht den Namen Mohammed gegeben, auf Vorschlag ihrer Schüler. Von einer Sekretärin oder Eltern verzeigt, wurde sie nun zu 15 Tagen Haft verurteilt. Und der Mob in den Strassen fordert ihren Tod.
B) Sudan? Ist das nicht das jämmerlich am Boden liegende Land mit einer halben Million dahingemetzelter Opfer eines Bürgerkrieges und einer Million Vertriebener?
Ist nun A die Ursache für B? Oder B der Grund von A?
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Nico
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Donnerstag, November 29, 2007
Tötung mit Armeewaffe Hönggerberg
Die Tötung von Francesca, einer unschuldigen Jugendlichen an der Tramhaltestelle Hönggerberg, lässt jeden, der davon hört, einen Moment fassungslos erstarren. Die Motive des eben aus der RS entlassenen 21-jährigen Täters sind vorerst unbekannt.
Nun wird der Fall von Politikern sogleich instrumentalisiert, es sei ein weiteres Beispiel für die untragbaren Risiken, die mit dem Nachhausenehmen der Armeewaffe einhergehen.
Die Rechtsparteien entgegnen mit dem üblichen Argument, es sei unzulässig, alle Waffenträger einem Generalverdacht auszusetzen.
Wir staunen ob der vorgebrachten Argumente, sowohl pro als auch contra. Denn, in diesem Fall wie in zahlreichen anderen Fällen von Waffenmissbrauch genauso wie in Fällen von z.B. Automissbrauch ist weder die Waffe noch das Auto das Problem, noch ist es ein wie auch immer geratener Generalverdacht.
Sondern der Soldat scheint, gemäss Berichten der Presse, alkoholisiert gewesen zu sein. Die Tat geschah also wahrscheinlich unter Drogeneinfluss. Viel wichtiger, da damit viel mehr Leben gerettet werden könnten, scheint uns zu sein, mit der unsachlichen Bagatellisierung bzw. Glorifizierung des Alkoholkonsums aufzuhören. Da liegt das Hauptproblem.
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PISA Studie: Sekte der Statistiker
Es beglückt uns: eine weitere PISA-Studie, diesmal seien die Naturwissenschaften dran gewesen, so vernehmen wir, NZZ von heute 29.11.07. Die vollständige Publikation der Ergebnisse 06 war allerdings erst für den 4.12.07 vorgesehen.
Und wir stellen fest: dass Finnland auf Platz 1, Norwegen aber erst auf Platz 33 kommen soll, widerspricht dem Common Sense zu sehr, als dass man diese Studie nicht - einmal mehr - bloss mit grosser Skepsis aufnehmen könnte.
Abu Dhabi: 7.5 bio for Citigroup: madness!
Abu Dhabi buys Citigroup shares for 7.5 bio US Dollars. As a consequence bank titles and with it the rest of Wall Street close substantially higher today, on november 28, 2007. A sigh of relief can be heard in the market.
But, it's the sigh of the strategically challenged. What a nonsense to buy bank shares now! The bear only started to lift the prank over his shoulder, ready for a long sweep. The salmon swims in the river, not in the air. Too many market participants are involved in the subprime crisis, of which we haven't really seen a fraction of its consequences.The future development is obvious: We will enter a recession. The large indexes will drop gradually but continuously until at least the US elections by the end of 2008. If a republican is going to win, there is a chance for a soft landing.
You don't believe? - Read your lips! Abu Dabi could get those shares for a much better price next may or june 2008!
By the way, does Dick Cheney have friends in Abu Dhabi?
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Nico
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Sonntag, November 18, 2007
Klima: alle fiebern mit
Und wieder kommt ein Klimabericht des IPCC heraus - die steigenden Frequenzen werden uns wohl bald wöchentlich einen neuen bescheren.
Und Ban Ki Moon, der Uno-Generalsekretär, stimmt fiebrig mit ein in den Chor der Warner.
Und wir wiederholen:
1) Es findet (wahrscheinlich) eine Erwärmung des weltweiten Klimas statt, ja.
(Allerdings zeigen schon die ersten paar Zeilen des aktuellsten Reports vom 16./17.11.07 (pdf), wie läppisch hier gearbeitet wird: 11 der letzten 12 Jahre (1995-2006) seien die durchschnittlich wärmsten gewesen seit Beginn der weltweiten Messungen der Erdoberflächentemperatur seit 1850. Seit 1850!! Und das bei Vergleichszeiten von 100'000en von Jahren. Uns interessieren ja nicht Erwärmungen, wie wir sie in Rhythmen von einigen 100 Jahren immer wieder hatten, die Geschichtsbücher sind voll davon. Wir reden hier doch von der welgeschichtlich einmaligen Erwärmung, vom drohenden totalen Kollaps oder nicht?! Es braucht keine grossen statistischen Kenntnisse, um ob solch einfältiger Zahlen und Modellrechnungen den Kopf zu schütteln.)
2) Parallel dazu steigt (wahrscheinlich) die CO2-Menge in der Erdatmosphäre an, ja.
3) Ob dieses CO2 jedoch kausal für die Erwärmung verantwortlich ist, oder nicht einfach nur eine Begleiterscheinung ist, weiss kein Knochen auf dieser Welt.
4) Die Tatsache, dass die CO2-Konzentrationen schon bei sämtlichen von uns über Eisbohrkerne etc. erforschbaren Zwischeneiszeiten, also vor 130, 240, 340 und 430'000 Jahren angestiegen sind, ist ein starkes Indiz dafür, dass menschliche Aktivitäten mit seinem Anstieg und damit der postulierten Kausalkette 'CO2-Anstieg=Klimaerwärmung' herzlich wenig zu tun haben.
Man soll sich beruhigen und ausgewogen über die Vor- und Nachteile einer weltweiten Erwärmung diskutieren. Es irritiert insbesondere, dass man nie etwas über die möglichen Vorteile hört. Es ist doch schlicht eine Milchmädchenüberlegung, dass z.B. in wärmerem Klima mehr Leben gedeiht - was soll denn daran so schlecht sein?!
Wir erinnern uns an die apokalyptischen Visionen der Studie "Global 2000", die unter Präsident Jimmy Carter angefertigt und im Juli 1980 veröffentlicht wurde und in den 80er Jahren in Deutschland als Bibel der Umweltschützer zum Verkaufsschlager wurde:
"Die Schlussfolgerungen, zu denen wir gelangt sind, sind beunruhigend. Sie deuten für die Zeit bis zum Jahr 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß (...) Weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor sich diese Probleme weiter verschlimmern und die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden (...) Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtungen beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist."
Jimmy Carter initiierte darauf eine Unzahl von Kommissionen und Massnahmen, die jedoch kurz darauf von seinem Nachfolger Ronald Reagan praktisch alle wieder aufgehoben wurden.
Was ist 25 Jahre später von den Untergangsszenarien eingetroffen? Nix. Wir sind alle noch da. Grossen Teilen der Weltbevölkerung geht es viel besser, Unter- und Mangelernährung z.B. sind zurückgegangen, trotz einer Zunahme der Zahl der Menschen.
Vergessen Sie diese Klimahysterie. Wissenschaftler stecken mit ihren Nasen in Details und verrennen sich gelegentlich in ihren. Experten sind ideologieanfällig von Natur aus, da dem Experten der gleichberechtigte Kritiker als Korrektiv fehlt. Das Klimafieber wird nun noch eine Weile kochen, dann langsam abkühlen und sich schliesslich sang- und klanglos in Luft auflösen, unter Hinterlassung einiger NGO's und Expertengrüppchen als Narben.
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Samstag, November 17, 2007
Berichterstattung: Abschreiben erlaubt?
Wir stellen heute 17.11.07, Samstag abend, nach dem Sieg Roger Federers am Masters 07 gegen David Nadal, fest: da gibt es eine Notiz in der NZZ online. Dann im Tagesanzeiger online, praktisch der gleiche Wortlaut. Und dann abends um 19 Uhr auf DRS2 im Echo der Zeit - das wie immer doppelt vorgelesen wird, ein unglaublicher Luxus, unsere Zwangsgebühren machen ihn möglich - nochmals ein Wortlaut, der klar macht, dass auch der Sportkorrespondent DRS die Agenturmeldung gelesen hat, denn er verwendet die gleichen Begriffe und Wendungen wie schon NZZ und Tagi.
Wäre es nicht angebracht, bei Agenturmeldungen jeweils die Quelle anzugeben? Offensichtlicher kann man nicht mehr machen, dass man nur den anderen abschreibt!
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Nico
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Montag, November 12, 2007
Bischof Koch: Demokratie, haeh...?
Dass die katholische Kirche keine demokratische Institution ist, weiss man auch ohne allzu grosse Geschichtskenntnisse, da es einem durch die Zeitgeschehnisse gelegentlich wieder in Erinnerung gerufen wird.
Bischof Koch bestätigt aktuell unsere hier im August vertretene These: er versucht auf jeden Fall, einem staatlichen Urteil in der Angelegenheit Pfarrer Sabo in Röschenz auszuweichen, da er sonst die Oberhoheit des Staates über die Kirche anerkennen würde - die aber in der Schweiz genau für solche Fälle wie den aktuellen vorgesehen ist, wenn nämlich innerkirchliche Interessen mit staatlichen Grundrechten kollidieren.
Anstellungsverhältnisse in der Kirche sind eben nicht nur eine religiöse Sache, sondern sie haben auch einen öffentlich-rechtlichen Charakter, und werden daher auch staatlich geregelt. Ein Protestant würde dieses Mitspracherecht des Staates denn auch durch die Worte Jesu im Neuen Testament zur Steuerfrage legitimiert sehen: "Gebt denn dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist." (Matth. 22.21) Und es stellt sich die legitime Frage: weshalb soll denn das nicht auch ein Katholik so sehen? Denn 'ist es wirklich Gottes', einen Angestellten ohne korrekte Anhörung einfach auf die Strasse zu stellen?
Bischof Koch weigert sich so indirekt, das Arbeitsrecht der Schweiz zu anerkennen. Erstaunlich, wie er das nicht in einer für die Kirche wesentlichen Angelegenheit tut - er darf ja einen Pfarrer, der sich gegen die Autorität der Kirche stellt, sehr wohl entlassen - sondern, dass er das in einer Verfahrensfrage tut, die a) für die Kirche nicht nur belanglos ist, sondern in der b) die Kirche sogar eher auf der Seite des Angestellten, nämlich des Schwachen stehen sollte.
Lebensfremd, grotesk - und doch konsequent, denn die katholische Kirche ist der mehr als 1000 Jahre alte Inbegriff institutionalisierter Macht und damit weit von der neutestamentlichen Botschaft entfernt Matth. 10, 9.10: "Verschafft euch nicht Gold noch Silber noch Kupfer in eure Gürtel, 10 keine Tasche auf den Weg, noch zwei Unterkleider, noch Sandalen, noch einen Stab; denn der Arbeiter ist seiner Nahrung wert".
Und es ist auch folgerichtig, wie Bischof Koch sich an seine Vorgesetzten wendet und damit die Verantwortung weiterreicht, nämlich an den apostolischen Stuhl in Rom.
Was hat dieser für Möglichkeiten? Wir haben es hier ebenfalls schon vorausgesagt: Bischof Koch wird früher oder später abberufen werden. Denn die katholische Kirche, so einflussreich sie ist, würde eine Auseinandersetzung in dieser explosiven Frage mit der Schweiz verlieren, der Westen ist momentan säkularisiert. Das wird der deutsche Theologe in Rom zu vermeiden wissen. Um dabei das Gesicht der Kirche zu wahren, wird es eine Beförderung geben.
Bischof Koch kann also in dieser Angelegenheit getrost die Schraube eine Umdrehung weiter anziehen - und so schliesslich sogar seine innerkirchliche Karriere fördern.
Dabei darf er allerdings eines nicht vergessen: einigen Leuten werden so vielleicht die Augen geöffnet, für die nach wie vor vorhandenen Ansprüche der katholischen Kirche. Die ja auch nach wie vor durch eine nationale politische Partei vertreten wird, die CVP ist eben nicht nur eine "Familienpartei" sondern auch ein Anachronismus aus vergangen geglaubten Zeiten...
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Nico
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