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Donnerstag, Mai 08, 2008

Clinton oder Obama?

Wie schon bei der Wahl zum amerikanischen Präsidenten vor 8 Jahren mit dem 50 zu 50 Pattergebnis zwischen Bush und Gore und der späteren italienischen Wahl Berlusconi - Prodi mit einem hauchdünnen 49 zu 51 - oder war es umgekehrt? - zeichnet sich auch bei der Ausmarchung Clinton - Obama um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten ein Kopf an Kopf Rennen ab.

Der Tagesanzeiger online vermeldet die baldige Aufgabe von Clinton und bleibt, sich diesbezüglich wie gewohnt linientreu gebarend bei Kommentaren zur amerikanischen Politik, so links als möglich (mit Linksaussen Martin Kilian, der sich schon seit längerem von den politisch realen Verhältnissen ausgeklinkt hat, was die Leser des Tagis nicht weiter zu stören scheint).

Wir sehen diese knappen Wahlergebnisse als Ausdruck der Tatsache, dass weder der eine noch der andere Kandidat die Wähler überzeugt und es ihnen deshalb grundsätzlich egal ist, wer von beiden gewählt wird. Denn: in der USA bestehen zu viele Vorbehalte gegenüber einem Schwarzen und auch gegenüber einer Frau, sprich: Rassismus und Sexismus werden diese Wahl mitentscheiden.

Keine gute Voraussetzung, um gegen den republikanischen Kandidaten zu bestehen. Dessen beide Handicaps sind sein Alter und eine mögliche zu grosse Nähe zum amtierenden Präsidenten, von dem alle die Nase voll haben. Macht er jedoch keine grossen Fehler, so wird McCain diese Wahlen knapp gewinnen.

Donnerstag, November 29, 2007

Abu Dhabi: 7.5 bio for Citigroup: madness!

Abu Dhabi buys Citigroup shares for 7.5 bio US Dollars. As a consequence bank titles and with it the rest of Wall Street close substantially higher today, on november 28, 2007. A sigh of relief can be heard in the market.

But, it's the sigh of the strategically challenged. What a nonsense to buy bank shares now! The bear only started to lift the prank over his shoulder, ready for a long sweep. The salmon swims in the river, not in the air. Too many market participants are involved in the subprime crisis, of which we haven't really seen a fraction of its consequences.The future development is obvious: We will enter a recession. The large indexes will drop gradually but continuously until at least the US elections by the end of 2008. If a republican is going to win, there is a chance for a soft landing.

You don't believe? - Read your lips! Abu Dabi could get those shares for a much better price next may or june 2008!

By the way, does Dick Cheney have friends in Abu Dhabi?

Freitag, Oktober 26, 2007

Al Gores ceterum censeo

In California brennen die Bäume, wie sich das für ein gesundes Oekosystem in periodischen Zyklen gehört. Jeder, der sein amerikanisches Holz-und-Pappe-Haus in ein dürres Wäldchen baut, weiss, dass er nach einem dort immer möglichen Feuer vielleicht von vorne anfangen muss.

US-Präsident Bush tritt mit Arnold 'Terminator' Schwarzenegger vor die Kameras und versichert diesem seine Hilfe, beim 'Terminieren' der Brände, während irgendein TV-Sender berichtet, wie Al Gore in Wien weiss, dass 'das Klima' für die Feuer verantwortlich sei.

Junge, Junge, nun mal halblang! Wir werden den Tag noch erleben, wo 'das Klima' auch für Fusspilz, die Mafia, abendliches Telephonmarketing oder weiss der Geier was verantwortlich gemacht werden wird.

Es ist erschreckend zu sehen, wie das Stichwort 'Klimakatastrophe' inzwischen bei den Leuten jegliche kritische Urteilsfähigkeit zum Verschwinden bringt, und sich die Prognosen und geforderten Gegenmassnahmen zunehmend an Stupidität zu überbieten suchen.

Denken Sie doch mal 30 Sekunden nach!

Der Linth-Gletscher reichte einmal bis nach Zürich - und dann verschwand er - "zack" - einfach pötzlich, ohne dass damals der Mensch oder Autos oder Flugzeuge oder Heizungen oder sonst irgend ein 'böses' Feuerchen da gewesen wäre.

Niemand hat eine Ahnung, wieso es vor 480'000 und vor 300'000 und vor 100'000 Jahren und auch heute wieder auf einmal in sehr kurzer Zeit wärmer wurde und wird, und wieso damit einhergehend z.B. jeweils ein massiver Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre der Erde erfolgte.

Wir wissen es schlicht einfach nicht - und werden es wohl auch nicht gross ändern können. Anstatt zu versuchen, den Klimawandel mit läppischen Aktionen aufzuhalten, muss sich eine vernünftige Strategie wenn schon damit befassen, wie der Mensch mit dem Klimawandel leben kann.

Freitag, Januar 19, 2007

Die neue Eile der Regierung Bush

Es fällt auf, wie sich die Amerikanische Regierung auf einmal um eine Lösung der Palästinafrage bemüht! Welches sind die Gründe dazu?

Erstens: Letztmals schien dies am Ende der Amtszeit Präsident Clintons möglich zu werden. Nun nähert sich das Ende der Amtszeit Präsident Bushs. Dieser hat mit den letzten Kongresswahlen einen Teil seiner Macht eingebüsst. Er kann seine Vorstellungen, wie der Irak zu befrieden sei, nicht mehr realisieren und wird bald dazu gezwungen sein, einen Fahrplan für den Abzug eines Grossteils der amerikanischen Truppen festzulegen. Geschieht das noch während seiner Amtszeit, worauf die Demokraten drängen werden, so wird er in der Geschichte als Verlierer in Erinnerung bleiben. Die beste Möglichkeit, doch noch zu einer erfolgreichen aussenpolitischen Bilanz zu kommen, wäre eine Lösung der Palästinafrage.

Zweitens: es droht eine Auseinandersetzung mit dem Iran, der nach dem Zerfall des Iraks übriggebliebenen lokalen Ordnungsmacht. Deren Atomprogramm bedroht die Existenz Israels. Ein militärisches Vorgehen ist riskant und wäre eher möglich, wenn von der ganzen Region unterstützt. Diese Unterstützung gibt es nur, wenn der ungelöste israelisch-palästinensische Konflikt und damit das Alibi für den arabischen Entwicklungsrückstand wegfällt und man sich unter Muslimen der lebensbejahenden Kapitel des Korans besinnt. Das Damoklesschwert der Bombe wird Israel zu grosszügigen Konzessionen bewegen. Ein gelöster Konflikt in Palästina wird den Iran einer wichtigen Legitimation für seine Aufrüstung berauben. Allerdings ist nach wie vor zu befürchten, dass das worst-case Szenario einer unverändert anhaltenden iranischen Rhetorik der Vernichtung ein lokaler Atomkrieg mit Zerstörung iranischer Regionen, längerfristig aber auch von Israel ist, und was dann geschieht, weiss niemand.

Mittwoch, April 12, 2006

Berlusconi oder Prodi?

Die Wahlen in Italien scheinen denkbar knapp ausgegangen zu sein, mit einer Differenz von 25'000 Stimmen. Eine Nachzählung von 80'000 vorerst für ungültig erklärten Stimmen wird vorgenommen. Das erinnert uns an die Wahlen in den USA, wo G.W. Bush schliesslich durch die Gerichte zum Wahlsieger über Al Gore ernannt werden musste.

Eigentlich doch erstaunlich, bei so vielen Millionen Wählenden am Schluss einen Unterschied von bloss wenigen Tausenden von Stimmen vorzufinden! Wie sind diese knappen Ergebnisse zu interpretieren?

Könnte es sein, dass in dem Masse, wie Wahlen mit einem Ergebnis von 98 oder 99% für einen Kandidaten im Allgemeinen als Ausdruck einer Wahlfälschung verstanden werden, andersherum Wahlen mit einem Resultat von 50 zu 50% Ausdruck einer blossen statistischen Streuung, von Beliebigkeit sind? Das würde heissen, die Wähler haben zufällig den einen oder den anderen Namen angekreuzt. Es ist ihnen grundsätzlich egal wer gewählt wird

Ist eine solche Indifferenz möglich? Weshalb wohl? Geht es den Leuten zu gut? Ist es unmöglich geworden, die Politiker oder ihre Programme voneinander zu unterscheiden? Bieten die Werbebotschaften und Wahlkampfauftritte nur noch den Boden für ein beliebiges Nicken?

Dienstag, Februar 22, 2005

George W. Bush in Brüssel

Präsident Bush besucht Europa. Die Stimmung sei grossartig. -- Nun, die Geschichte wiederholt sich nicht. Aber war da nicht schon einmal so ein Besuch?

War da nicht einmal der Frühsommer 2002, als die Europäer nicht allzuviel Gutes hielten von 'diesem Texaner', ja, gar befürchteten, er könne einen Krieg anzetteln im Nahen Osten? Dann kam er zur Visite und versprach seinen Verbündeten, er würde nichts unternehmen, ohne sie zuvor zu konsultieren. Und die Echos, zumindest in den Deutschen Medien, klangen begeistert.

Bis dann 10 Monate später die Friedensbewegten halb Europas auf den Strassen Parolen skandierten gegen den amerikanischen Alleingang. Nichts gegen Bush, aber man hätte von der sogenannten Oeffentlichkeit doch ein ganz ein wenig mehr an Gedächtnis erwartet.