Der Tagesanzeiger online titelt "Wie Ahmadinejad die Welt an der Nase herumführt".
Und wir fragen uns (einmal mehr), wieso der Tagi nicht schreibt, dass es vor allem Medien wie der Tagi sind, die jede Fliegen-Schiss-Verlautbarung korrupter Regimes jeglicher Provenienz abdrucken, und sich so seit Jahren als de facto Handlanger von Terroristen betätigen.
Montag, Februar 08, 2010
Iran: Naive Medien
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Nico
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Sonntag, Oktober 18, 2009
Von Libyen bis Pakistan: nur heisses Blut?
Gemäss dem Tagi soll Jean Ziegler meinen, das libysche Irrlicht Gaddhafi werde quasi in Echtzeit über die Berichte in Schweizer Medien informiert, die sich mit ihm beschäftigen.
Dazu sagen wir: wer wüsste nicht, dass Jean Ziegler endlos viel und endlos einfältig schwatzt, nicht nur in dieser Angelegenheit.
Ausserdem wird vermeldet, wie Mitarbeiter der Mittellandzeitung schon 2005 in einem Interview mit einem weiteren Sohn von Gaddhafi festgestellt hätten:
Der Libyer sei «sichtlich bewegt» gewesen.Ist nicht genau das eben das Problem der Menschen in dieser Weltregion: ihre emotionale Labilität? Wir würden gerne einmal eine fundierte psychologische Analyse oder Studie über die prägenden Persönlichkeitsmerkmale der Bewohner des Maghreb, des nahen und mittleren Ostens lesen.
Es ist doch erstaunlich, wie sowohl die Berichte in den Medien wie auch immer wieder persönliche Kontakte, sei es auf Reisen, sei es in der Schweiz, einem den Eindruck vermitteln, dass diesen Menschen in gewissen Situationen ein Defizit an Impulskontrolle und ein Zuviel an emotionaler Instabilität zu eigen sind.
Der Grund für dieses oft unreif und infantil wirkende Verhalten ist uns unklar. Liegt es an der Erziehung? An Traditionen? An einer männlich dominierten Kultur? Sind es klimatische oder sozioökonomische Gründe?
Könnte dies ein Grund sein für die grosse Konfliktbereitschaft und die zahlreichen Kriege, die diese Weltregion immer wieder erschüttern? - So wird Entwicklung, wirtschaftlich, kulturell, weiterhin ein steiniger Weg bleiben.
Dienstag, Oktober 13, 2009
Tages-Anzeiger in primitivsten Niederungen
In einem Beitrag zur SVP-Minarettinitiative protraitiert der Tages-Anzeiger online den Leiter des Werbebüros, welches die umstrittenen Plakate entworfen hat. Autor des Artikels ist Ruedi Baumann.
Dieser hält explizit fest, wie der Portraitierte momentan kein Interesse an einem Auftritt in der Oeffentlichkeit hat, weil er dadurch in das Blickfeld von militanten Islamisten geraten könnte - und berichtet trotzdem. Mit Bild. Und vollem Namen. Der Portraitierte ist so problemlos weltweit identifizierbar.
Eine solche Bekanntheit kann unmittelbar lebensbedrohlich sein, wir alle wissen das spätestens seit dem dänischen Karikaturenstreit. Die Beschreibung in einer Zeitung, und dann noch mit Bild, kann Terroristen den entscheidenden Hinweis liefern, wo sie den Autor der Plakate findet.
Kommentare der Leser des Tagi online Artikel bestätigen die entsetzliche Wirkung in der Oeffentlichkeit. Schamlos und in unfassbarer Niedertracht wünschen einzelne Schreiber implizit den Tod des Portraitierten.
So schreibt z.B. eine Regula Wolf um 09.25 Uhr:
"Dann kann er ja schon mal gehen – unsere Plakatwände wirds freuen."
Und ein Christoph Geiser um 08.56 Uhr:
"Wäre ja nicht der erste Islamkritiker der umgebracht würde."
Gegen eine Zeitung, die solche Beiträge nach redaktioneller Prüfung veröffentlicht, muss eigentlich eine Anklage wegen Anstiftung oder Beihilfe zu Mord geprüft werden. Wir werden den Tages-Anzeiger nie mehr kaufen.
PS von 12.35 Uhr: ca 1 h nach Publikation unseres Blogs hat der Tagi-online offenbar den Beitrag von Christoph Geiser wieder vom Netz genommen. Wir meinen: auch das Bild des Portraitieren gehört entfernt, ja NIE publiziert!
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Nico
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Freitag, Oktober 09, 2009
Libyen: Verstoss gegen Völkerrecht
Offenbar hält sich Libyen nicht an völkerrechtliche Abmachungen, siehe Bericht NZZ von heute 9.10.09.
Wir schlagen vor, dass unsere Behörden einmal ohne grosses Aufhebens beginnen sollten, sämtliche libyschen Sozialleistungs-Bezüger inklusive IV in der Schweiz auf die Rechtmässigkeit ihrer Bezüge zu prüfen.
Sicher gibt es darunter echte Flüchtlinge, für die damit indirekt der libysche Staat erneut Grund weiteren Leidens wäre, aber diese würden ja letztlich keine wirkliche Veränderung ihrer Lage erfahren.
Wir vermuten jedoch, dass aller Erfahrung nach auch eine gute Zahl von "faulen Eiern" unter diesen Rentenbezügern steckt. Eine schmerzhafte Kürzung ihrer Leistungen würde sicher den einen oder anderen dazu bringen, einmal seine verwandtschaftlichen Beziehungen mit ins Spiel zu bringen, wenn Sie verstehen, was wir meinen.
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Nico
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Mittwoch, September 30, 2009
Shalit und die Zukunft Palästinas
Für das Lebenszeichen - per Video - des gefangenen Israeli Shalit, verlangen die Palästinenser die Freilassung von 20 gefangenen palästinensischen Frauen.
Was sagt uns das über den Wert einer Frau in der palästinensischen Gesellschaft?
"20 Palästinenserinnen = dafür bezahlen wir 1 Video."
Wir sagen: das erklärt, weshalb dieses Volk seit Jahrzehnten in einer desolaten Lage steckt. Wer die Hälfte seiner Bevölkerung derart geringschätzt, der verbaut sich selbst jede Zukunftsperspektive. Selber Schuld!
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Nico
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Dienstag, Dezember 25, 2007
Afrikanische Erpressungsindustrie II
Wie wir hier schon ausgeführt haben, ist mit einer Zunahme erpresserischer Prozesse und Verurteilungen durch (nord)afrikanische Staaten zu rechnen.
Nun ist der Tschad an der Reihe. 1.6 Millionen sFr. x 103 Kinder, die Forderungen sind von grotesker Masslosigkeit - nun, die Verhandlungsreserve ist halt noch mit drin...
Solange Afrikas korrupten Eliten durch die Massen der Bevölkerung kein irgendwie produktiv gearteter Ethos entgegensteht und der Islam in diesen Ländern gefügig als Handlanger einer ubiquitären Neidkultur fungiert, ist Hopfen und Malz verloren in Sachen ökonomischer Entwicklung.
Man hat sich als Reisender und "Helfender" in acht zu nehmen!
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Nico
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Montag, Dezember 03, 2007
Afrikanische Erpressungsindustrie
Die Affäre um die der Prophetenbeleidigung beschuldigte englische Lehrerin im Sudan ist whs auch eine Folge der erfolgreichen Erpressungen des Westens durch afrikanische Staaten in jüngster Zeit.
Angefangen hat die aktuelle Welle mit der Freilassung der unschuldigen bulgarischen Krankenschwestern, die sich Libyen vergolden liess. Natürlich war es angesichts des leicht verdienten Geldes nur eine Frage der Zeit und der Gelegenheit, bis die Nachbarstaaten nachziehen würden.
Es sind nun im Sudan noch keine finanziellen Forderungen laut geworden, aber sie liegen in der Luft.
Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren whs noch weitere Erpressungsversuche dieser Art erleben. Man muss sich als Tourist wie als Fremdarbeiter in acht nehmen.
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Nico
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Freitag, November 30, 2007
Sudans Probleme
A) Eine Englische Lehrerin hat einem Teddybären im Unterricht den Namen Mohammed gegeben, auf Vorschlag ihrer Schüler. Von einer Sekretärin oder Eltern verzeigt, wurde sie nun zu 15 Tagen Haft verurteilt. Und der Mob in den Strassen fordert ihren Tod.
B) Sudan? Ist das nicht das jämmerlich am Boden liegende Land mit einer halben Million dahingemetzelter Opfer eines Bürgerkrieges und einer Million Vertriebener?
Ist nun A die Ursache für B? Oder B der Grund von A?
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Nico
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Sonntag, April 30, 2006
Karikaturen von Mohammed
Durch die Publikation von Karikaturen von Mohammed und Allah durch eine dänische Zeitung Ende 2005 fühlten sich weite Kreise im Islam in ihren religiösen Gefühlen verletzt und es kam Ende 2005 und Anfang 2006 zu zahlreichen z.T. gewaltsamen Demonstrationen gegen den Westen in verschiedensten Städten der islamischen Welt. Dänische Botschaften wurden angegriffen und Morddrohungen gegen westliche Autoren ausgestossen.
In den europäischen Printmedien wurde darauf intensiv diskutiert, ob diese Karikaturen aus Solidarität nachgedruckt werden sollten. Wenige taten es, die meisten entschieden sich gegen eine Publikation. Interessant war in der Folge, zu sehen, wie schwer sich die Redaktionen taten, ihren Entscheid zu rechtfertigen.
Die Begründung lautete oft: wir sind zwar für die freie Meinungsäusserung, gerade auch in religiösen Fragen, doch wir wollen die religiösen Gefühle der islamischen Gläubigen nicht weiter verletzen, zumal es sich bei den Karikaturen mehrheitlich um, von einem rein handwerklich gesehenen Standpunkt, qualitativ schlechte Werke handelte.
Hier wurde eine (intuitiv?) richtige Entscheidung mangelhaft, ablenkend oder unzutreffend begründet. Die korrekte Erklärung müsste doch so lauten: Unmittelbar nach der Erstpublikation der Karikaturen gab es, bei vorhandenem Publikumsinteresse, keinen, aber auch gar keinen Grund, diese nicht nachzudrucken, jedenfalls soweit man dem sonst vorherrschenden Selbstverständnis der Medien insbesondere deren Verständnis von Pressefreiheit folgt. Nachdem jedoch der Konflikt wie bekannt eskaliert war, hätte jeder Nachdruck sich in den Dienst der Agitatoren gestellt, die diese Karikaturen instrumentalisiert hatten. Offensichtlich hätte man islamistischen Scharfmachern in die Hände gespielt. Mit religiösen Gefühlen hat dies nur am Rande zu tun, nämlich insofern diese missbraucht wurden, um politische Interessen zu verwirklichen.
Der eigentliche Grund, der gegen einen Nachruck sprach (und eine Zeitlang noch sprechen wird), war die damit einhergehende Instrumentalisierung durch politisch-religiöse Aktivisten, die es zu vermeiden galt.
Dies ist ein gutes Beispiel für die kontextgebundene Funktion von Wahrheit. Es gibt Momente, in denen die Wahrheit gesagt werden muss - und andere, in denen sie gerade nicht gesagt werden darf!
Vielleicht ist dieser Grund in dieser Deutlichkeit nirgends erwähnt worden, weil es naheliegend wäre, die Frage der Instrumentalisierung auch auf andere Gebiete anzuwenden. Würden z.B. nicht weniger Entführungen stattfinden, wenn der Westen die Berichterstattung darüber konsequent einschränkte?
Samstag, Juli 23, 2005
Bomben in Sharm: was Sorge macht...
Jeder, der Aegypten schon nur ein klein wenig abseits der üblichen Touristenpfade bereist hat, weiss, dass es in diesem Land unmöglich ist, irgendwo in der Oeffentlichkeit auch nur länger als eine halbe Minute alleine zu sein. Immer ist da jemand. Auch nachts, auch in der entlegensten Seitenstrasse, am Nil oder in der Wüste, überall hat es neugierige Augen und Ohren.
Ein Anschlag wie jetzt in Sharm El Sheik oder wie letztes Jahr in Taba oder wie früher in Luxor kann in diesem Land nicht durchgeführt werden, ohne dass dies zahlreiche Leute im Vorfeld mitbekommen. Ausserdem ist Sharm El Sheik so von Sicherheitskräften infiltriert, dass ich es mir nicht anders vorstellen kann, als dass gewisse Teile der Polizei oder der Behörden mit den Attentätern unter einer Decke stecken oder ihr Vorgehen mindestens billigen. Wer will da Mubarak destabilisieren?
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Nico
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