Der Stadtrat Zürichs zeigte sich besorgt über den ersten Botellón am letzten Augustwochenende 08 in Zürich und erwog gar ein Verbot desselben. In breiten Kreisen wurde ebenfalls Kritik laut an dieser Form des Treffs Adoleszenter zum blossen sich Besaufen.
Und wir wiederholen: wie kann man so bescheuert sein, monatelang ein Biertram durch die Strassen Zürichs fahren zu lassen, nur weil es der VBZ, einem städtischen Betrieb, ein wenig Werbeeinnahmen bringt, und sich gleichzeitig dann darüber empören, dass die Jugendlichen tatsächlich Bier trinken. Bigotter geht's nicht mehr.
Die Jungs trinken übrigens Bier, nicht weil sie am verblöden sind, sondern um zu provozieren, weil man damit perfekt gegen die grassierende politische Korrektheit protestieren kann, ist doch klar! Es wird sicher noch mehr solche Aktionen geben. Erstaunlich, dass eine solche Analyse bisher in keinem Medium nachgelesen werden kann.
Mittwoch, September 03, 2008
Botellón und Biertram in Zürich
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Nico
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Sonntag, August 10, 2008
Tramhaltestelle Stockerstrasse: sinnloser Luxus?
Was wir als gemeiner Trambenützer in der Stadt Zürich schon lange gerne wüssten: weshalb es die Tramhaltestelle Stockerstrasse in der einen Richtung in doppelter Ausführung braucht.
Die Haltestelle links ist für die Linien 6, 7 und 13; die rechts für die Linie 8. Die Linien links fahren weiter Richtung Bahnhof Enge, die Linie 8 fährt anschliessend nach rechts Richtung Stauffacher.
Wir haben uns das mit unserem Laienblick schon mehrmals angeschaut und kommen eigentlich immer zum gleichen Schluss: man könnte diese beiden Statiönchen problemlos zusammenlegen, ein paar Gleise müssten neu verlegt werden, und das wär's.
In der Gegenrichtung klappt's ja schliesslich auch. Was soll denn in der Gegenrichtung anders sein?
Fazit: Geld- und Platzverschwendung?
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Nico
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11:48
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Donnerstag, Februar 28, 2008
Coca-Tram: grenzenlose Gier
Die Gier der Behörden Zürichs kennt keine Grenzen. Zur Euro 08 haben es die VBZ geschafft, monatelang ein Bier-Tram und auch ein Coca-Tram durch Zürich fahren zu lassen. Schleierhaft, wem ein solcher Schildbürgerstreich eingefallen ist?!
Wie war das schon wieder mit den zunehmenden Gewichtsproblemen Jugendlicher? Wie war das schon wieder mit den Schulen in England, in denen das Aufstellen von Getränkeautomaten bzw. der Verkauf von Softdrinks verboten werden musste?! Und nun lassen die Zürcher auf der Linie 2 einen Cola-Automaten durch die Stadt ruckeln, während der Bund mit unseren Steuergeldern eine Gesundheitskampagne nach der anderen lanciert.
So etwas ist einfach hirnverbrannt. Wir warten auf die ersten Medien, die den Ball aufnehmen, dann gibt das einen hübschen kleinen Skandal zur Sommerzeit.
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Nico
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Montag, Dezember 24, 2007
Bierwerbung auf Tram in Zürich
Seit einigen Jahren lassen die Verkehrsbetriebe der Stadt Zürich (VBZ), also ein Unternehmen der öffentlichen Hand, das Steuergelder in grossem Umfang erhält, einzelne Trams unter einem Thema von öffentlichem Interesse durch dich Stadt fahren. So z.B. auch eine Zeit lang ein Gesundheitstram.
Nun ist aber offensichtlich den Verantwortlichen für diese Aktionen der Faden gerissen, anders kann man sich nicht erklären, dass nun eines der Tram unübersehbar grossflächig Werbung für Bier machen darf.
Und dies notabene, wo sich die Erkenntnis endlich auch zu den Betreibern der Stadien durchgerungen hat, dass die enthemmende Wirkung von Alkohol einer der wesentlichen Auslöser für den gefürchteten Hooliganismus bei Fussballanlässen darstellt. Es besteht eine lineare Beziehung zwischen dem Bierkonsum und dem Sicherheitsrisiko für Match-Besucher wie auch Unbeteiligte. Die nationale Arbeitsgruppe "Alkoholprävention EURO 2008" empfiehlt z.B., auf gut sichtbare öffentliche Werbung zu verzichten. Auch die UEFA hat ganz klar Position bezogen.
Deshalb werden im und um die Stadien Alkohol-Verbote ausgesprochen, ein an und für sich sehr restriktiver Eingriff in die Gewerbefreiheit - und gleichzeitig lässt die Stadt Zürich mindestens ein halbes Jahr ein Tram herumfahren, das jeden auf Bier gluschtig machen soll, Kinder und Jugendliche inklusive. Ihre Idole mit "Vorbildfunktion" kicken den Ball über die Tramwände, dass der Bierschaum nur so zischt, die Assoziation ist offensichtlich.
Wenn das nicht pervers ist, was denn sonst? Auf jeden Fall ist es Ausdruck von Gier und Dummheit. Man kann nicht aufhören mit Kopfschütteln.
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Nico
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Donnerstag, April 19, 2007
Cobra Tram in Zürich
Eigentlich weiss es jeder in Zürich, seit seiner ersten Fahrt mit einer Cobra, dass die Funktionalität dieses wenigstens aesthetisch erfreulichen Trams schöngelobt wurde. Höflich wird bisher jedoch geschwiegen in den Medien, oder ist es auch ein wenig die Scham der geblendeten?
Die grosse Anzahl von einander zugewandten Sitzen ist, zurückhaltend formuliert, eher kein Vergnügen. Erstens hat man keinen Platz für seine Füsse, zweitens stösst man dauernd an fremde Knie und drittens muss man die Besitzer dieser Körperteile auch noch unentwegt anschauen, bzw. ist deren Blicken ausgeliefert. Von den Personen, die nicht gerne rückwärtsfahren, brauchen wir gar nicht zu reden.
Die Sitze sind zu klein, zu schmal, zu tief, zu kurz, bzw. wären gescheiter weniger ergonomisch geformt, dann böten sie unterschiedlich grossen Rücken Komfort. Fast schon grotesk lässt sich das an den beiden erhöhten Sitzbänken im Heck ersitzen.
Bezeichnenderweise sitzen im Gegensatz zum traditionellen Zürcher Tramverhalten die zuerst gekommenen häufig nicht mehr am Fenster, sondern am Gang. Damit ist der Fenstersitz oft nur noch erschwert erreichbar. Zudem hat es neben diesem auch keine Fenstersimse mehr, auf die man seinen Ellenbogen abstützen könnte.
Die Türen sind zu breit für eine, zu schmal für zwei Personen, deshalb versuchen dauernd Leute einzusteigen, wenn noch jemand am Aussteigen ist, mühsam!
Ausserdem ist die Verteilung der Sitze so unsystematisch, dass man nie richtig weiss, wohin denn, ist man einmal eingestiegen. Vor allem ein Problem für die älteren Benutzer, wenn das Tram beschleunigt, sind sie erst recht verloren.
Es wäre interessant, die Meinung der älteren Generation in Erfahrung zu bringen, ob die Neuerungen, die vor allem auch ihnen zugute kommen sollten, tatsächlich den erhofften Gewinn gebracht haben.
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Nico
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