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Mittwoch, September 03, 2008

Botellón und Biertram in Zürich

Der Stadtrat Zürichs zeigte sich besorgt über den ersten Botellón am letzten Augustwochenende 08 in Zürich und erwog gar ein Verbot desselben. In breiten Kreisen wurde ebenfalls Kritik laut an dieser Form des Treffs Adoleszenter zum blossen sich Besaufen.

Und wir wiederholen: wie kann man so bescheuert sein, monatelang ein Biertram durch die Strassen Zürichs fahren zu lassen, nur weil es der VBZ, einem städtischen Betrieb, ein wenig Werbeeinnahmen bringt, und sich gleichzeitig dann darüber empören, dass die Jugendlichen tatsächlich Bier trinken. Bigotter geht's nicht mehr.

Die Jungs trinken übrigens Bier, nicht weil sie am verblöden sind, sondern um zu provozieren, weil man damit perfekt gegen die grassierende politische Korrektheit protestieren kann, ist doch klar! Es wird sicher noch mehr solche Aktionen geben. Erstaunlich, dass eine solche Analyse bisher in keinem Medium nachgelesen werden kann.

Mittwoch, Februar 13, 2008

Club of Rome in Zürich?

Wissen Sie, was die staatliche Subventionierung dieses Projektes aus PR-Gründen für Zürich schon im Kern zur Schnapsidee disqualifiziert? - Es ist der Name der Organisation.

Da sollen wir doch tatsächlich mit Steuergeldern einen scheintoten Opa-Verein wieder reanimieren, der dann für - Rom ! Werbung macht. So ein Habakuk!

Ablehnen!

Freitag, Januar 25, 2008

Oldies-Club of Rome in Zürich: überflüssig

Der Altherren-Club of Rome soll gemäss Wunsch des Zürcher Stadtrates dank seiner grosszügigen finanziellen Unterstützung das Haupquartier von Hamburg nach Zürich verlegen. Dies würde zur internationalen Ausstrahlung unserer Stadt beitragen.

Wir sagen: Club of Rome, haeh? Wer war denn das?

Wir sagen: Club of Rome, ein Think Tank, haeh? Nie gehört.

Wir sagen: Club of Rome in Hamburg, haeh? Nie gewusst.

Dieser Club hat sich durch seine einzige je nennenswerte Prognose - "Die Grenzen des Wachstums", 1972 - bereits in der Vergangenheit überflüssig gemacht, sie lag nämlich weit neben der heute bereits wieder vergangenen Realität, was 2004 durch eine revidierte, noch überflüssigere Fassung quittiert wurde, die ihr Prognoseziel wohlweislich auf das Jahr 2100 legt, so kann den Autoren ihr Irrtum garantiert nicht mehr nachgewiesen werden.

Dass sich Clubfreunde gerne auch im Alter noch weitertreffen, ist klar. Dass sie sich freuen, wenn jemand anderes die Clubspesen übernimmt, ist ebenfalls klar.

Aber doch nicht Zürich! Völlig überflüssige Ausgabe! Die Organisation ist bedeutungslos. Man soll diesen Unsinn beenden, bevor man ihn beginnt!