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Dienstag, Dezember 02, 2008

Steuern in Deutschland

In Deutschland muss zukünftig jemand, der Steuern in der Höhe von 1 Million Euro nicht bezahlt hat, mit einer längeren Haftstrafe rechnen.

Da sträuben sich einer Schweizerseele aber wirklich alle Haare.

Und wir weisen diskret darauf hin, dass unsere lieben Nachbarn zwar nun Jahrzehnte mustergültig Reue gezeigt und Busse getan haben für vergangene Uebeltaten, dabei es aber verpasst haben, ihren fatalen Hang zum Totalitären an der Wurzel auszurotten. Durch die Hintertüre schleicht sie sich wieder ein, die totale Staatsgläubigkeit, die totale Staatsgewalt.

Wo sind die warnenden Stimmen Deutschlands? Die Geschichte wiederholt sich; noch ist eine Ausreise möglich, wie wir es hier in der Schweiz jeden Tag eindrücklich vor Augen geführt bekommen.

Donnerstag, Juli 03, 2008

Gekröpfter Nordanflug: gekröpfter Bundesrat

Was gekröpft heisst, weiss ja kaum jemand. Der Ausdruck suggeriert so dem breiten Publikum, dass es sich hier um eine Diskussion für Eingeweihte handelt.

Nun weiss man aber auch als Nichtexperte ohne allzu langes Nachforschen, dass der Anflug von Norden auf den Flughafen Zürich die Variante mit der weitaus geringsten Belastung für die Bevölkerung wäre, und dass dieser Anflug von den Schweizerischen Behörden nun aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wird und dass man das auch vor einem Jahr schon hätte sagen können, dass es schliesslich so kommen wird, weil das BAZL letztlich dem Bundesrat untersteht und weil dieser so links politisiert, wie es trotz rechtsbürgerlicher Mehrheit nur gerade geht - eben: gekröpft - und weil es daher politisch folgerichtig ist, die Schweizer, wo nötig auch mit sanftem Zwang, dazu zu bringen, ihre Souveränität Schritt für Schritt an den Europäischen Zentralstaat abzugeben.

Denn wer links denkt, denkt hierarchisch, zentralistisch, kollektivistisch, das ist der Kern des autoritären, gleichmacherischen sozialistischen Gesellschaftsverständnis. - Der Gedankengang ist Ihnen zu kompliziert? Ein wenig Nachhilfe: ein paar krachende Düsenmaschinen über Zürichs Gärten erinnern uns daran, wie wir ausserhalb der EU ach so wenig zu sagen haben. 'Wären wir EU-Bürger, würde uns das nicht passieren.' Das ist des Pudels Kern.

Und wir empfehlen wieder einmal: man soll doch einmal in Analogie zu den Trauerspielen in der Zvilluftfahrt und bei den SBB auch die Bewirtschaftung und Kontrolle unserer Atomkraftwerke in den medialen Fokus stellen, denn alle diese Bereich unterstehen dem selben Bundesrat, Moritz Leuenberger.

Dem Gesetz der Serie zu Folge schwant uns Böses.

Mittwoch, Juli 25, 2007

Südanflug auf den Flughafen Zürich Kloten

Sind Sie schon einmal von Süden her in Zürich gelandet?

Haben Sie's gewusst? Ein Leckerbissen! Kein Anflug nach Zürich ist für den Passagier der Grossraumflugzeuge spektakulärer als der von Süden. Auf dem Heimweg von z.B. New York, nach kurzer Nacht, noch im Mondschein oder auch schon im warmen Licht der Morgendämmerung - "cabin crew, landing in two minutes" - kreuzt die Maschine in einer Linkskurve nach Norden die gleissende Krümmung des Obersees, aus den Fenstern rechts noch der 1000-Dollar-Blick auf die Alpen, auf der linken Seite die atemberaubende Sicht über den Damm, Rapperswil, dann den unteren See und kurz den Lichterkessel der fernen 'Downtown', dann geht es über den Pfannenstiel der "Goldküste" entlang, die Räder werden rumpelnd ausgefahren, nun gilt es, einen Sitz auf der linken Seite zu besetzen, und der Blick fällt der Reihe nach auf die Gemeinden des "Schattenufers", immer dichter besiedelt, bis schliesslich grandios Enge, Quaibrücke mit Bellevue und die Kirchen vor dem Fenster durchflitzen, und im gleichen Herzschlag, man denkt noch, "das ist Zürich!", macht man einen Hupfer über den Berg der Begüterten, weiss Schwamendingen unter dem Triebwerk, und schon quietschen die Bremsen, welcome at Unique Zurich Airport, welcome home.

Welche Begrüssung für Besucher könnte repräsentativer sein als ein Südanflug? Aus touristischer Perspektive sollte Zürich nur noch so angeflogen werden.

Dienstag, August 02, 2005

Wahlen in Deutschland

Wird es Angela Merkel im Herbst 2005 schaffen?

Ist die Physikerin Merkel ein Leader? Leider nicht. Angi hat kein Charisma. Das spricht gegen sie, denn Schröder hat viel davon. Die Leute wählen kein Programm sondern eine Person. Und wenn die Leute ein Programm wählen, werden sie merken, dass die von Schröder verordneten Reformen ihre Pfründe weniger bedrohen als alles, was von der Opposition zu erwarten sein wird. Links von Schröder gibt es eine zusätzliche Option. Das zieht Stimmen ab. Eine linke Koalition wäre möglich. Das einzige, was für eine Wahl von rechts spricht, ist die Hoffnung auf die Vernunft der Wähler.

Vielleicht werden wir noch staunen.