In Zukunft sollen künftige Hundehalter mindestens 15 Stunden obligatorische Ausbildung absolvieren, so der Plan des Bundesrates von heute Mittwoch, 7.5.08.
Wieder hat es also eine Lobby geschafft, ihrer Klientele durch ein Obligatorium eine Quelle garantiert sprudelnder Einnahmen zu sichern.
Die Konsequenz wird die gleiche sein wie bei sämtlichen Obligatorien: ein Kostenschub. Das war schon so bei der obligatorischen Hausratsversicherung (in den Kantonen, in denen sie obligatorisch ist), bei der obligatorischen Krankenversicherung, bei den obligatorischen Theoriestunden für Autofahrer, etc., etc.
Eines Tages wird auch jeder, der auf seinem Balkon ein paar Pflanzen kultiviert, einen Kurs besuchen müssen, denn auch ein fallender Blumentopf ist ein Herd der Gefahr. Und jeder, der mit Messer und Gabel speist, denn auch diese sind mögliche Gefahren für Leib und Leben. Und jeder, der in einer Menge von Mitmenschen einmal nach links und nach rechts blickt, denn auch Blicke sind nicht harmlos, auch diese werden eines Tages nur nach Absolvieren eines obligatorischen Blick-Kurses erlaubt sein, der über die wichtigsten "Do's and Do not's" aufklärt.
So ein Schwachsinn! Dieser nicht endende Verordnungswahn zerstört jede Gesellschaft von freien und verantwortungsvollen Bürgern.
Mittwoch, Mai 07, 2008
Hundehalter: Obligatorium X
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Nico
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Donnerstag, Juli 26, 2007
China
China sei die kommende wirtschaftliche Weltmacht. Das nächste Zeitalter werde von den Chinesen dominiert. Prophezeiungen dieser Art sind praktisch täglich zu lesen und zu hören.
Wir bezweifeln das aus folgenden Gründen:
1. China war zahlen- bzw. bevölkerungsmässig schon lange das grösste Reich der Erde - und trotzdem wirtschaftlich gesehen ohne entsprechenden Einfluss.
2. Zu ökonomischem Erfolg gehört eine liberale Gesellschaftsordnung. Diese hat sich in China über die letzten 10-20 Jahre in erstaunlichem Masse entwickelt. Dies ist allerdings eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung. Weitere unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg sind z.B. gesicherte Eigentumsrechte. Und dies nicht nur dem Buchstaben des Gesetzes nach, sondern auch als Teil der Mentalität. Eine Volkswirtschaft prosperiert dort, wo sich die Geschäftspartner vertrauen können. Solange jedoch Vertrauen nur da möglich ist, wo enge familiäre Bindungen bestehen, bzw. dieses Vertrauen mühsam im persönlichen Kontakt erworben werden muss, ist das System als Ganzes nie in dem Masse leistungsfähig, wie es die westlichen Volkswirtschaften sind.
Prognose: Der Aufstieg Chinas wird noch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen, als gemeinhin erwartet.
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Nico
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