Europaweit sind die Lufträume geschlossen worden, wegen angeblicher Gefahren für die Triebwerke und Aussenhaut der Flugzeuge durch Isländische Vulkanasche.
Das erinnert uns aus formalen Gründen verdächtig an die kürzlich stattgefundene Schweinegrippehysterie.
Während dort die Gesundheitsbehörden (in der CH das BAG) "Amok" liefen und uns die schrecklichsten Pandemieszenarien an die Wand malten, sind es nun die Luftfahrtbehörden (in der CH das BAZL), die mit einem Federstrich den nationalen und europäischen Flugverkehr lahm legen. Fragt man genauer nach den Grundlagen dieser Entscheidungen nach, so tun sich Abgründe des Unwissens und der Spekulation auf.
Das kommt davon, wenn man den Staat ins Uferlose wachsen lässt. All diese Beamten warten tagtäglich auf neue Aufgaben, denen sie pflichtbewusst und mit grossem Eifer nachgehen dürfen. Anstatt auf das Prinzip der Selbstverantwortung zu setzen, bevormundet der Staat die Flugunternehmen. Es zeigt sich dann, dass Staaten keine Werte schaffen, sondern dass sie ihrer Natur gemäss Menschen entmündigen, die natürlichen wirtschaftlichen Abläufe behindern, verzögern und letztlich ersticken.
Weniger Staat ist hier das Gebot der Stunde, sonst werden sich solche Irrläufe in immer kürzeren Abständen wiederholen und uns alle noch zu Grunde richten.
Sonntag, April 18, 2010
Flugverbot - Staatsterror?
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Nico
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Mittwoch, Februar 11, 2009
UBS Boni
Die Bonuszahlungen der UBS für 2008 in der Höhe von mehr als 2 Mrd. sFr. trotz des de facto Bankrottes im 10/08 sind Ausdruck einer grotesken Masslosigkeit und eine Bestätigung für das Unvermögen des Staates, erfolgreich unternehmerisch tätig zu werden. Die zur Sicherung des Ueberlebens der Firma gewährten Kredite durch die Schweizerische Nationalbank fliessen offenbar unmittelbar in die Taschen der Angestellten, gedacht als Belohnung für gute Arbeit.
Dabei werden von den Vertretern der Bank zur Rechtfertigung dieses absurden Vorganges die unsinnigsten Argumente zum Besten gegeben. So hört man z.b. unentwegt, zahlreiche Mitarbeiter der Bank hätten gute Arbeit geleistet und deswegen ein Anrecht auf ihre Boni.
Als hätte man sich in einer konkursiten Firma je schon einmal darum gekümmert, ob die Putzfrau gute Arbeit geleistet und Anrecht auf eine Belohnung hat und diese ihr dann auch noch auszahlen würde.
Das ist eine kranke Ueberlegung. Das Gegenteil ist richtig. In einer solchen Situation - am Abgrund, nur noch durch staatliche Hilfe am Leben gehalten, weil ein Konkurs für die Schweiz vernichtende Folgen haben könnte - wird von jedem Mitarbeiter sogar ein freiwilliger Lohnverzicht erwartet; alles andere ist eine Verkennung des Ernstes der Lage, von Boni schon bloss zu sprechen ist der Gipfel der Unverfrorenheit.
Die kläglichen Begründungen von VR-Präsident Kurer lassen nur einen Schluss zu: dieses Management ist in hohem Masse unfähig und muss so schnell wie möglich abgelöst werden.
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Nico
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Donnerstag, September 18, 2008
Bankier Mirabauds Schnauz
Pierre Mirabaud, der in seiner Wortwahl nicht immer ganz glückliche Präsident der Schweizerischen Bankiervereinigung, äussert sich mit beruhigend gemeinten Bekundungen zur aktuellen Krise der Banken.
Nun, uns interessiert schon lange, wie Mirabaud in einem Business, in dem der gut sitzende Anzug und die korrekt gebundene Kravatte zu den elementaren Ueberlebensrequisiten gehören, über Jahre ein so subversives Stück wie seinen Zwirbelschnauz über die Runden zu retten vermocht hat.
Denn, in der einschlägigen Literatur wie auch den Filmen Hollywoods ist ein solcher Schnauz ja DAS Erkennungsmerkmal des notorisch präkonkursiten Geschäftemachers.
Köstlich also, wie uns dieser Fleisch gwordene Typus Zuversicht einzuflössen sucht - es fehlt bloss noch der Zylinder. Aus dem er dann noch einige fette Hasen zaubern darf, damit wir alle satt werden, auch wenn die UBS vielleicht ihren letzten Schnaufer getan haben sollte.
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Nico
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Dienstag, Juli 15, 2008
Aerzte und Medikamente
Aerzte machen das grosse Geld mit dem Verkauf von Medikamenten, so heute Preisüberwacher Strahm, NZZ und Tagesanzeiger online geben es zum Besten. Zudem scheint es üblich zu sein, das Gelder in Form von Kickbacks fliessen, was allerdings nicht belegt wird.
Und wir sagen: die armen Aerzte, fast tun sie einem ein wenig leid. Wenn es tatsächlich so ist, dass sie gross an Medikamenten verdienen, dann ahnen wir, wie es zum viel beschworenen Aerztemangel kommen könnte. Von irgend etwas müssen die ja auch leben. Apotheken sind ganz offensichtlich viel lukrativer...
Gibt es übrigens auch bei Apotheken Kickbacks, Herr Strahm...?
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Nico
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19:36
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Dienstag, Mai 06, 2008
Holenweger - Alstom
Der Bankier Oskar Holenweger habe laut dem Wall Street Journal für den französichen Alstomkonzern Schmiergelder in Millionenhöhe verschoben, Bericht Tagesanzeiger online.
Der unschuldige Oskar Holenweger, schon wieder?
Wir erinnern uns an den dubiosen Dokumentenfund in Deutschland, mit den anschliessenden Verschwörungstheorien der GPK des Nationalrates.
Wir erinnern uns an die vehemente Verteidigung Holenwegers durch die Weltwoche.
Ein bisschen sehr viel Rauch dafür, dass da kein Feuer sein soll? Wie wird das wohl enden?
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Nico
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Donnerstag, November 29, 2007
Abu Dhabi: 7.5 bio for Citigroup: madness!
Abu Dhabi buys Citigroup shares for 7.5 bio US Dollars. As a consequence bank titles and with it the rest of Wall Street close substantially higher today, on november 28, 2007. A sigh of relief can be heard in the market.
But, it's the sigh of the strategically challenged. What a nonsense to buy bank shares now! The bear only started to lift the prank over his shoulder, ready for a long sweep. The salmon swims in the river, not in the air. Too many market participants are involved in the subprime crisis, of which we haven't really seen a fraction of its consequences.The future development is obvious: We will enter a recession. The large indexes will drop gradually but continuously until at least the US elections by the end of 2008. If a republican is going to win, there is a chance for a soft landing.
You don't believe? - Read your lips! Abu Dabi could get those shares for a much better price next may or june 2008!
By the way, does Dick Cheney have friends in Abu Dhabi?
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Nico
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00:25
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Freitag, Oktober 12, 2007
Absurde Flughafentaxen
Ein Flug von Zürich nach Danzig mit Umsteigen in München kostet z.B. 580.- sFr. plus 250.- Flughafentaxen.
Die Entwicklung der europäischen Flughafentaxen in den letzten Jahren ist absurd. Flüge mit einmal Umsteigen in Europa, was angesichts der Netzwerke bzw. Airlineverbünde immer häufiger notwendig wird, weisen regelmässig Flughafentaxen von 250.- bis 300.- sFr. auf.
Das ist eine Unsitte - und geschäftsschädigend für sämtliche Beteiligten, die Flughafenbetreiber inklusive. Bei der nächsten Rezession werden Flughäfen Konkurs gehen, bzw. dann ihre Staatsgarantien in Anspruch nehmen, womit wir Steuerzahler den ganzen überflüssigen Duty-free-Shopping-Erlebnis-Kladderadatsch bezahlen müssen. Ein Aergernis!
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Nico
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Mittwoch, August 01, 2007
There is no free lunch
Gute Dinge kosten etwas. Die wertvollsten Dinge kriegt man nur unter Einsatz von allem, das man hat. Für Kinder beispielsweise setzt die Mutter ihr Leben aufs Spiel. Das Risiko ist proportional zum erhofften Gewinn...
Donnerstag, Juli 26, 2007
China
China sei die kommende wirtschaftliche Weltmacht. Das nächste Zeitalter werde von den Chinesen dominiert. Prophezeiungen dieser Art sind praktisch täglich zu lesen und zu hören.
Wir bezweifeln das aus folgenden Gründen:
1. China war zahlen- bzw. bevölkerungsmässig schon lange das grösste Reich der Erde - und trotzdem wirtschaftlich gesehen ohne entsprechenden Einfluss.
2. Zu ökonomischem Erfolg gehört eine liberale Gesellschaftsordnung. Diese hat sich in China über die letzten 10-20 Jahre in erstaunlichem Masse entwickelt. Dies ist allerdings eine notwendige aber keine hinreichende Bedingung. Weitere unabdingbare Voraussetzungen für den Erfolg sind z.B. gesicherte Eigentumsrechte. Und dies nicht nur dem Buchstaben des Gesetzes nach, sondern auch als Teil der Mentalität. Eine Volkswirtschaft prosperiert dort, wo sich die Geschäftspartner vertrauen können. Solange jedoch Vertrauen nur da möglich ist, wo enge familiäre Bindungen bestehen, bzw. dieses Vertrauen mühsam im persönlichen Kontakt erworben werden muss, ist das System als Ganzes nie in dem Masse leistungsfähig, wie es die westlichen Volkswirtschaften sind.
Prognose: Der Aufstieg Chinas wird noch ein wenig mehr Zeit in Anspruch nehmen, als gemeinhin erwartet.
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Nico
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09:17
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Dienstag, März 22, 2005
Tricky business
Ich muss lachen.
Die Swiss ist verkauft, an die deutsche Lufthansa.
Und wir lesen noch am gleichen Abend, dass auf einmal Gespräche mit der deutschen Regierung über das Anflugregime in Zürich möglich sein sollen, obwohl das von deutscher Seite seit Ablehnung der Zumutung von Staatsvertrag vor wenigen Monaten ununterbrochen kategorisch ausgeschlossen wurde.
Und Bundesrat Moritz Leuenberger freut sich darüber.
Ja worüber denn? Es muss doch auch dem naivsten Zeitgenossen aufgehen, was da gespielt wurde.
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Nico
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21:50
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Freitag, Februar 04, 2005
Fussballklub Servette Genf Konkurs
Der Erfolg eines Fussballklubs ist immer auch ein Gradmesser für die wirtschaftliche Potenz einer Region oder Stadt. Ist in diesem Licht die Zahlungsunfähigkeit des Genfer Traditionsklubs Servette nach denjenigen von Sion und Lausanne Ausdruck eines zunehmenden ökonomischen Gefälles zwischen Deutscher und Französischer Schweiz?
Nimmt man die Tabelle der obersten Spielklasse, so muss sich auch Zürich fragen, ob ihm Basel nicht nur auf dem Rasen den Rang ablaufen wird.
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Nico
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Donnerstag, Januar 20, 2005
CO2-Abgabe
Schweizer Wissenschaftler fordern eine CO2-Abgabe. Diese würde unter anderem die Wirtschaft fördern.
Eine CO2-Abgabe ist wie jede andere Abgabe an den Staat eine Steuer. Dass höhere Steuern die Wirtschaft fördern sollen, ist ein Humbug. Es ist unverständlich, wie 'Wissenschaftler' so etwas behaupten können.
Es würden dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen, sagen sie. - Ja, wieso geben wir eigentlich nicht 100% unseres Einkommens als Steuern ab, wenn dadurch immer noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden können? Versuchen Sie doch einige Momente, diesen Gedanken konsequent zu Ende zu denken und Sie werden erkennen, wie absurd solche Ueberlegungen sind. Für jeden Arbeitsplatz der so geschaffen wird, werden andere aufgrund von höheren Kosten und eines zusätzlichen Verwaltungsapparates mit mehr behördlicher Ineffizienz vernichtet. Wer die Wirtschaft fördern will, muss Steuern senken.
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Nico
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19:03
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