Wir geniessen wieder einmal die publizistische Freiheit des Bloggens und mutmassen:
Ein solche Publizität, wie sie die Sammlung Bührle durch den spektakulären Raub von 4 Bildern im geschätzten Wert von 180 Millionen sFr. nun erhält, ist ja ebenfalls wertmässig kein Pappenstiel, CNN und der Rest der Welt berichten seit dem Geschehen weltweit sozusagen rund um die Uhr!
Was wohl, wenn diese Bilder in wenigen Tagen oder Wochen auf einmal - wie von Geisterhand, schwups - wieder auftauchen und schon bald wieder da hängen, wo sie es immer schon taten?
Der PR-Effekt für Zürich liegt sicher weit über dem herbeigekalauerten und -subventionierten Herzug des Club-of-Rome. Wir als Wochenend-Konsumenten von gemalter Kunst jedenfalls hatten nicht gewussst, dass da bei uns solche Bilder hängen.
PS: 180 Millionen sFr, wirklich? Nun, zuerst müssten da mal Käufer gefunden werden, die diese Summen tatsächlich auslegen wollten...
Mittwoch, Februar 13, 2008
Sammlung Bührle: PR-Raub?
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Nico
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Mittwoch, August 01, 2007
Supermarkt: das beste Brot ist immer schon weg...
Ein Phänomen beim täglichen Einkauf: ein, zwei Stunden vor Ladenschluss sind die guten Brote jeweils weg. Im Regal dämmern Experimentalbackwaren vor sich hin. Immer! Jeden Tag! Ausnahmslos!
Wenige Minuten vor Feierabend sind dann auch die verbleibenden Brote, die eigentlich niemand so richtig will, doch noch weg.
Die Vermutung drängt sich auf, dass die Backwarenlogistiker jeweils aufgrund des Bildes bei Ladenschluss entscheiden, was am nächsten Tag wieder in die Regale kommt.
Was für ein ärgerlicher Trugschluss! Eine erste Bestandesaufnahme muss um spätestens 2 Stunden vor Türschluss erfolgen. Dann sieht man, welche Brote die Leute wirklich gerne haben, sie sind dann eben weg - und von diesen gehören am nächsten Tag mehr ins Angebot, nicht von den Ladenhütern, die man später notgedrungen mangels Alternativen kauft.
Ob es nun das Brot, die 'Wäie' oder irgendein anderes Frischbackprodukt ist, die Bilder gleichen sich oft auf erstaunliche Weise.
Ein Managementfehler - leider ohne Folgen für das Management, bloss die Kunden ärgert's.
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Nico
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