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Sonntag, April 18, 2010

Flugverbot - Staatsterror?

Europaweit sind die Lufträume geschlossen worden, wegen angeblicher Gefahren für die Triebwerke und Aussenhaut der Flugzeuge durch Isländische Vulkanasche.

Das erinnert uns aus formalen Gründen verdächtig an die kürzlich stattgefundene Schweinegrippehysterie.

Während dort die Gesundheitsbehörden (in der CH das BAG) "Amok" liefen und uns die schrecklichsten Pandemieszenarien an die Wand malten, sind es nun die Luftfahrtbehörden (in der CH das BAZL), die mit einem Federstrich den nationalen und europäischen Flugverkehr lahm legen. Fragt man genauer nach den Grundlagen dieser Entscheidungen nach, so tun sich Abgründe des Unwissens und der Spekulation auf.

Das kommt davon, wenn man den Staat ins Uferlose wachsen lässt. All diese Beamten warten tagtäglich auf neue Aufgaben, denen sie pflichtbewusst und mit grossem Eifer nachgehen dürfen. Anstatt auf das Prinzip der Selbstverantwortung zu setzen, bevormundet der Staat die Flugunternehmen. Es zeigt sich dann, dass Staaten keine Werte schaffen, sondern dass sie ihrer Natur gemäss Menschen entmündigen, die natürlichen wirtschaftlichen Abläufe behindern, verzögern und letztlich ersticken.

Weniger Staat ist hier das Gebot der Stunde, sonst werden sich solche Irrläufe in immer kürzeren Abständen wiederholen und uns alle noch zu Grunde richten.

Dienstag, Oktober 27, 2009

Klimawandel: unklare Rolle der Wolken

Anlässlich eines Artikels in der NZZ über die weiterhin unklare Rolle der Wolken bei der Entwicklung des weltweiten Klimas, erinnern wir gerne wieder einmal an die hier schon früher festgehaltenen Gedanken.

Dass nämlich kein Mensch auf dieser Welt wirklich eine Ahnung hat, wie sich das Klima entwickeln wird. Da wird viel fabuliert, was schon morgen das Papier nicht mehr wert ist, auf dem es geschrieben steht.

Wirklich fürchten muss man sich vor den unsinnigen Massnahmen, die weltweit getroffen werden, um ein Naturphänomen aufzuhalten, dass sich dem menschlichen Zugriff, nur schon was das Verständnis angeht, völlig entzieht; von einer Beeinflussung wollen wir schon gar nicht reden.

Samstag, Mai 03, 2008

Erderwärmung: 10 Jahre Pause?

Spiegel online berichtet neustens, die Erderwärmung werde nun 10 Jahre Pause einlegen.

Und wir sagen: Aha.

Fazit: In Sachen Klima hören wir seit einiger Zeit nur einfach unsinniges Geplapper. Niemand weiss genau, wie sich das Klima entwickeln wird und schon gar nicht, welches die wichtigsten Faktoren sind, die es in die eine oder andere Richtung bewegen (ja, niemand, genau so ist dieser Satz gemeint!).

Schon eine 10-minütige Beschäftigung mit der Materie zeigt auch dem Laien, dass in den gängigen Modellen elementare Ueberlegungen nicht angestellt werden, weil man schlicht keine Daten dazu besitzt (z.B. die Frage des Einflusses der Wolkenbildung auf das Klima); man kann diese Prognosen nur mit grossem Vorbehalt geniessen.

Sonntag, November 18, 2007

Klima: alle fiebern mit

Und wieder kommt ein Klimabericht des IPCC heraus - die steigenden Frequenzen werden uns wohl bald wöchentlich einen neuen bescheren.

Und Ban Ki Moon, der Uno-Generalsekretär, stimmt fiebrig mit ein in den Chor der Warner.

Und wir wiederholen:

1) Es findet (wahrscheinlich) eine Erwärmung des weltweiten Klimas statt, ja.

(Allerdings zeigen schon die ersten paar Zeilen des aktuellsten Reports vom 16./17.11.07 (pdf), wie läppisch hier gearbeitet wird: 11 der letzten 12 Jahre (1995-2006) seien die durchschnittlich wärmsten gewesen seit Beginn der weltweiten Messungen der Erdoberflächentemperatur seit 1850. Seit 1850!! Und das bei Vergleichszeiten von 100'000en von Jahren. Uns interessieren ja nicht Erwärmungen, wie wir sie in Rhythmen von einigen 100 Jahren immer wieder hatten, die Geschichtsbücher sind voll davon. Wir reden hier doch von der welgeschichtlich einmaligen Erwärmung, vom drohenden totalen Kollaps oder nicht?! Es braucht keine grossen statistischen Kenntnisse, um ob solch einfältiger Zahlen und Modellrechnungen den Kopf zu schütteln.)

2) Parallel dazu steigt (wahrscheinlich) die CO2-Menge in der Erdatmosphäre an, ja.

3) Ob dieses CO2 jedoch kausal für die Erwärmung verantwortlich ist, oder nicht einfach nur eine Begleiterscheinung ist, weiss kein Knochen auf dieser Welt.

4) Die Tatsache, dass die CO2-Konzentrationen schon bei sämtlichen von uns über Eisbohrkerne etc. erforschbaren Zwischeneiszeiten, also vor 130, 240, 340 und 430'000 Jahren angestiegen sind, ist ein starkes Indiz dafür, dass menschliche Aktivitäten mit seinem Anstieg und damit der postulierten Kausalkette 'CO2-Anstieg=Klimaerwärmung' herzlich wenig zu tun haben.

Man soll sich beruhigen und ausgewogen über die Vor- und Nachteile einer weltweiten Erwärmung diskutieren. Es irritiert insbesondere, dass man nie etwas über die möglichen Vorteile hört. Es ist doch schlicht eine Milchmädchenüberlegung, dass z.B. in wärmerem Klima mehr Leben gedeiht - was soll denn daran so schlecht sein?!

Wir erinnern uns an die apokalyptischen Visionen der Studie "Global 2000", die unter Präsident Jimmy Carter angefertigt und im Juli 1980 veröffentlicht wurde und in den 80er Jahren in Deutschland als Bibel der Umweltschützer zum Verkaufsschlager wurde:

"Die Schlussfolgerungen, zu denen wir gelangt sind, sind beunruhigend. Sie deuten für die Zeit bis zum Jahr 2000 auf ein Potential globaler Probleme von alarmierendem Ausmaß (...) Weltweite Veränderung der Politik ist erforderlich, bevor sich diese Probleme weiter verschlimmern und die Möglichkeiten für wirkungsvolles Handeln immer stärker eingeschränkt werden (...) Angesichts der Dringlichkeit, Reichweite und Komplexität der vor uns liegenden Herausforderungen bleiben die auf der ganzen Welt in Gang gekommenen Anstrengungen allerdings weit hinter dem zurück, was erforderlich ist. Es muss eine neue Ära der globalen Zusammenarbeit und der gegenseitigen Verpflichtungen beginnen, wie sie in der Geschichte ohne Beispiel ist."

Jimmy Carter initiierte darauf eine Unzahl von Kommissionen und Massnahmen, die jedoch kurz darauf von seinem Nachfolger Ronald Reagan praktisch alle wieder aufgehoben wurden.

Was ist 25 Jahre später von den Untergangsszenarien eingetroffen? Nix. Wir sind alle noch da. Grossen Teilen der Weltbevölkerung geht es viel besser, Unter- und Mangelernährung z.B. sind zurückgegangen, trotz einer Zunahme der Zahl der Menschen.

Vergessen Sie diese Klimahysterie. Wissenschaftler stecken mit ihren Nasen in Details und verrennen sich gelegentlich in ihren. Experten sind ideologieanfällig von Natur aus, da dem Experten der gleichberechtigte Kritiker als Korrektiv fehlt. Das Klimafieber wird nun noch eine Weile kochen, dann langsam abkühlen und sich schliesslich sang- und klanglos in Luft auflösen, unter Hinterlassung einiger NGO's und Expertengrüppchen als Narben.

Mittwoch, November 07, 2007

Klimawandel - Klimawahn

Greenpeace Schweiz sagt den Heizstrahlern den Kampf an, sie seien Stromfresser und müssten weg.

Und wir sagen: diese ganze Klimawandeldiskussion trägt schon in ihren Anfängen totalitäre Züge. Glühbirnen sollen flächendeckend verboten werden - so ein hirnverbrannter Schwachsinn - und nun sind die Heizpilze entdeckt.

Da werden noch Forderungen auf uns zu kommen, die uns das Fürchten lehren werden.

Freitag, Oktober 26, 2007

Al Gores ceterum censeo

In California brennen die Bäume, wie sich das für ein gesundes Oekosystem in periodischen Zyklen gehört. Jeder, der sein amerikanisches Holz-und-Pappe-Haus in ein dürres Wäldchen baut, weiss, dass er nach einem dort immer möglichen Feuer vielleicht von vorne anfangen muss.

US-Präsident Bush tritt mit Arnold 'Terminator' Schwarzenegger vor die Kameras und versichert diesem seine Hilfe, beim 'Terminieren' der Brände, während irgendein TV-Sender berichtet, wie Al Gore in Wien weiss, dass 'das Klima' für die Feuer verantwortlich sei.

Junge, Junge, nun mal halblang! Wir werden den Tag noch erleben, wo 'das Klima' auch für Fusspilz, die Mafia, abendliches Telephonmarketing oder weiss der Geier was verantwortlich gemacht werden wird.

Es ist erschreckend zu sehen, wie das Stichwort 'Klimakatastrophe' inzwischen bei den Leuten jegliche kritische Urteilsfähigkeit zum Verschwinden bringt, und sich die Prognosen und geforderten Gegenmassnahmen zunehmend an Stupidität zu überbieten suchen.

Denken Sie doch mal 30 Sekunden nach!

Der Linth-Gletscher reichte einmal bis nach Zürich - und dann verschwand er - "zack" - einfach pötzlich, ohne dass damals der Mensch oder Autos oder Flugzeuge oder Heizungen oder sonst irgend ein 'böses' Feuerchen da gewesen wäre.

Niemand hat eine Ahnung, wieso es vor 480'000 und vor 300'000 und vor 100'000 Jahren und auch heute wieder auf einmal in sehr kurzer Zeit wärmer wurde und wird, und wieso damit einhergehend z.B. jeweils ein massiver Anstieg der CO2-Konzentration in der Atmosphäre der Erde erfolgte.

Wir wissen es schlicht einfach nicht - und werden es wohl auch nicht gross ändern können. Anstatt zu versuchen, den Klimawandel mit läppischen Aktionen aufzuhalten, muss sich eine vernünftige Strategie wenn schon damit befassen, wie der Mensch mit dem Klimawandel leben kann.

Mittwoch, Oktober 24, 2007

Al Gore - healthy or sick?

Al Gore, der frühere amerikanische Vizepräsident und inzwischen Friedensnobelpreisträger 2007 aufgrund seines Engagements für Umweltschutz, wird von verschiedensten Stimmen immer wieder für die Präsidentschaftswahlen 2008 der USA ins Spiel gebracht.

Aber schauen Sie sich doch einmal die Bilder dieses Mannes an! Vergleichen Sie Aufnahmen aus den 90er Jahren mit aktuellen Photographien, dann fällt doch auf: dieser Mann sieht krank aus.

Gore hat massiv an Körpergewicht zugenommen, der noch vor wenigen Jahren markante Unterkiefer geht nun fast nahtlos in den Hals über. Benötigt Gore Cortison? Selbst geschminkt ist die Gesichtsfarbe auf Nahaufnahmen erschreckend blassrosa, die Konturen fast aufgedunsen.

Wir wundern uns, dass diese auffälligen Veränderungen nirgends ein Thema sind. Für eine Präsidentschaft scheint uns Gore ganz einfach aus physischen Gründen nicht mehr geeignet.

Montag, September 03, 2007

CO2 - schweres Gas im Eiskern...?

Aus den im Projekt EPICA in der Antarktis gewonnenen Eisbohrkernen (unter Beteiligung des Physikalischen Instituts der Uni Bern) wird unter anderem die Konzentration von Kohlendioxid (CO2) über Hunderttausende von Jahren zurückverfolgt. Die rohen Daten sind übrigens öffentlich.

Dem Gas wird auch eine wichtige Rolle als sogenanntes Treibhausgas zugesprochen, d.h. in hoher Konzentration in der Atmosphäre soll es wesentlich zu einer Temperaturerhöhung führen.

Interessant ist, dass CO2 schwerer ist als Luft. Der Laie fragt sich nun, ob bei dem Schluss von Eisbohrkerndaten auf das Klima berücksichtigt wurde, dass CO2 whs. in Bodennähe in höherer Konzentration vorhanden war als nur schon wenige Meter über dem Grund, und dass es z.B. eine wesentliche Rolle spielen würde, wenn der Einschluss ins gefrierende Wasser in einer Senke anstatt auf einer Anhöhe geschähe - was durchaus plausibel ist, da Wasser doch eigentlich immer nach unten fliesst, also sich in Senken ansammelt, da, wo es auch eher schattig ist und gefriert, da, wo auch ein schweres Gas wie Kohlendioxid eher hinfliesst.

Das hiesse, dass die absolute Konzentration von CO2 im Eis unter Umständen gar nicht repräsentativ ist für die generelle atmosphärische Konzentration zu einem bestimmten Zeitpunkt und insbesondere nicht mit den heutigen Werten verglichen werden könnte. Einzig die Schwankungen dürften dann noch Aussagen ermöglichen.

Ja ganz grundsätzlich kann man sich fragen, wie denn ein Gas, das schwerer ist als Luft, in der Atmosphäre überhaupt eine so wichtige Rolle spielen kann, wie ihm zugeschrieben wird. Gibt es Messungen in grosser Höhe, und über welchen Zeitraum reichen sie?

CO2 und Klimawandel: Mensch unschuldig!


Wer die Daten zum Klima während der letzten 4 Eiszeiten, also über einen Zeitraum von 430'000 Jahren anschaut, bemerkt, dass es bei jeder Zwischeneiszeit nicht nur zu einem sehr abrupten Anstieg der Temperaturen gekommen ist, sondern dass gleichzeitig jeweils auch die Konzentrationen der Gase Kohlendioxid (CO2) respektive Methan (CH4) in der Atmosphäre stark anstiegen.

Diese erstaunlichen Daten (NZZ vom 11. Juli 2007, Graphik plus ausführlicher Artikel) machen zwei Dinge deutlich:

1. Es ist wissenschaftlich gesehen völlig unklar, was Ursache der Klimaerwärmung und was Folge ist, oder ob beide Parameter, Welttemperatur und Gaskonzentration in der Atmosphäre, nur Konsequenzen anderer Phänomene sind und deshalb synchron zueinander auftreten.

2. Der Mensch hatte weder vor 430- noch vor 340- noch vor 240- noch vor 130-Tausend Jahren irgend etwas mit diesen 'plötzlichen' Veränderungen zu tun und der Schluss liegt nahe, dass er grundsätzlich auch heute nichts damit zu tun hat.

Wenn Sie's nicht fassen können, schauen Sie sich die Graphik nochmals gut an. Und lesen Sie den NZZ-Artikel (pdf). Und lesen Sie vielleicht sogar die Quellen im Science-Express vom 5. Juli 2007 und 14. Juni 2007.

Es ist leider grotesk, wie solche Fakten in der aktuellen Klimadiskussion ignoriert werden, die momentanen medialen und politischen Vorgänge kann man guten Gewissens als Hysterie bezeichnen. Vergessen Sie diesen ganzen CO2-Reduktions-Hype, das ist unseriöse Angstmache!

(siehe auch stabiler Golfstrom)

Mittwoch, August 22, 2007

Klimawandel: Golfstrom stabiler als gedacht

Experten haben im Dezember 2005 verkündet, Messungen zeigten, dass die nordatlantische Zirkulation sich zwischen 1957 und 2004 um etwa 30 Prozet verlangsamt haben müsse . Die Ergebnisse (pdf) erschienen in der renommierten Zeitschrift Nature und stützten die Bedrohungsszenarien in Sachen Klimawandel. (Siehe auch NZZ vom 4.1.06)

Nun haben z.T. die gleichen Forscher festgestellt, dass sie sich geirrt haben, die NZZ berichtet darüber am 22.8.07. So wurden die entscheidenden Messungen 2004 offensichtlich in den Monaten März bis Mai vorgenommen. Neuere Untersuchungen zeigen aber, dass der Golfstrom im Jahresverlauf starken Schwankungen unterworfen ist und dass die Werte im Frühling typischerweise auf einem Tief sind.

Die beobachteten Schwankungen seien mit grosser Wahrscheinlichkeit nicht über Jahrzehnte aufgetreten, sondern sie seien ein jahreszeitliches Phänomen. Also nichts da mit Abbrechen des Golfstromes und neuer Eiszeit als Folge des Klimawandels.

Frage: Wenn renommierte Wissenschaftler Aussagen zum Weltklima gemacht haben, die kurz darauf durch so Lappalien in Frage gestellt werden wie, dass man nicht überprüft hat, ob die Daten vom Frühling auch im Herbst noch stimmen, müsste man dann nicht so ziemlich alle Klimaprognosen grundsätzlich skeptisch behandeln? Da fehlt ja offensichtlich ganz grundlegend eine gewisse Sorgfalt bei den banalsten Fragen.

Prognose: wir werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten noch oft solche Berichtigungen vernehmen müssen. Und wir werden uns ärgern über politische Schüsse aus der Hüfte – mehr Besonnenheit ist hier angesagt.

Dienstag, August 21, 2007

Roadpricing: nicht für Carpools

Roadpricing, vor wenigen Tagen wurde hier schon kommentiert.

Sollte uns Roadpricing eines Tages leider doch auch in Zürich ereilen, so müsste wenigstens die Beladung der Fahrzeuge berücksichtigt werden. Autos mit mehr als einem Passagier (also z.B. Mütter mit Kindern) sollten kostenlos in die Innenstadt gelassen werden. So würden Vermögende zur Kasse gebeten, wer sich die Steuer hingegen nicht leisten kann, nimmt dafür einen Passagier mit.

Man kennt dieses Prinzip schon erfolgreich an anderen Orten, in den USA beipsielsweise stehen Carpools (Fahrzeuge mit mindestens 2 Insassen) auf vielbefahrenen Autobahnen eigene Fahrspuren zur Verfügung, auf denen sie deutlich schneller vorwärtskommen.

Kontrolle? - Ein System, das die Fahrzeuge identifiziert, kann auch die Insassen zählen, das ist sicher lösbar.

Das wäre ein soziales Element für den ansonsten durchwegs asozialen Strassenzoll.

Montag, August 20, 2007

Roadpricing: London - Stockholm - Zürich

Nun auch in Stockholm: wer mit dem Auto in die Stadt will, muss zahlen. Das nütze der Umwelt, so heisst es. Es sei eindrücklich.

Was niemand sagt: es nützt vor allem den gut Betuchten und macht ihnen die Strassen frei, damit sie auf dem Weg zur Delikatesshandlung oder der Designerboutique nicht im Stau stehen. Schon heute können sie ja parkieren, wo sie wollen - eine Busse a 40, 80 oder 120.-sFr. ist ein Klacks für den, der's hat. Anstelle von Road Pricing lässt sich auch mit zahlreichen anderen Mitteln das Autofahren Schritt für Schritt solange verteuern, bis es sich nur noch die 10'000 Reichsten leisten können. Dann wäre auch die Luft schön sauber.

Akzeptabel wird ein Roadpricing frühestens, wenn die Beträge aufgrund z.B. des steuerbaren Vermögens erhoben würden, notabene: des Vermögens, nicht des Einkommens! Oder, als Annäherung an einen fairen Preis, aufgrund des Eurotax-Wertes des Fahrzeuges. Und Dienstwagen dürfen davon nicht ausgenommen werden, sonst lässt sich jetzt schon absehen, wie staatlich besoldete Arbeitnehmer in Zukunft shoppen gehen.

Die Zahlungskraft der Betroffenen muss in die Höhe der Gebühr mit einfliessen, sonst ist Road Pricing eine schreiende Ungerechtigkeit. Und geben wir uns nicht der Illusion hin, einmal eingeführt, würden die Gebühren nicht nach einiger Zeit sukzessive erhöht werden.

Roadpricing ist ein Schritt in Richtung Zweiklassengesellschaft, ein Schritt Richtung Geldadel.

Apropos Aristokratie: Kein Wunder, dass die Methode ausgerechnet in London und Stockholm erfolgreich sein soll...

Donnerstag, August 16, 2007

CO2 Zertifikate: PlanWirrtschaft

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis der planwirtschaftliche Witz der CO2-Zertifikate zu massiven Betrügereien führen wird. Eine detaillierte Begründung folgt hier in wenigen Tagen.

Dienstag, Juni 19, 2007

Klimaveränderung: der Mensch als Ursache?

Bezüglich der weitherum beklagten, scheinbar unausweichlich erfolgenden "menschgemachten" Klimaerwärmung und der damit einhergehenden Schreckensszenarien sollten wir uns ab und zu auch wieder einmal wissenschaftliche Beiträge wie z.B. den folgenden aus dem Jahre 2002 vor Augen halten:

Zitat aus Science 23 August 2002:
Vol. 297. no. 5585, pp. 1287 - 1288
DOI: 10.1126/science.1076120
:

Berger and Loutre argue in their Perspective that with or without human perturbations, the current warm climate may last another 50,000 years. The reason is a minimum in the eccentricity of Earth's orbit around the Sun.

Sie sehen, es fällt kein Wort von CO2! Die unschmeichelhafte Vermutung liegt nahe, dass wir 

a) als Menschen das Klima weit weniger beeinflussen, als uns lieb wäre, und dass wir

b) sowieso keine Ahnung haben, welche Variabeln zu einer weltweiten Erwärmung und welche zu einer Abkühlung führen und was unter dem Strich für ein Effekt dominieren wird.

Die beteiligten Faktoren sind zu zahlreich, zu komplex das System. Schon morgen kann der letzte Schrei von heute kalter Kaffee von gestern sein.

Hüten wir uns vor blindem Aktivismus!

Montag, Februar 12, 2007

Klimaerwärmung: Szenarien und Fragezeichen

Das Klima der Welt hat sich verändert, die Temperaturen sind gestiegen. Diese Temperaturveränderung sei menschgemacht, inbsesondere durch CO2-Produktion, und ein weiterer Anstieg sei unvermeidlich. Darauf aufbauend präsentieren die Medien - mangels anderer Negativmeldungen - in dichter Folge mögliche Katastrophenszenarien.

Nach der Lektüre des neusten Klimaberichtes des Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) (http://www.ipcc.ch/) stellen sich zahlreiche kritische Fragen, hier exemplarisch drei davon:

- Wir wissen alle, dass die Zuverlässigkeit lokaler Wetterprognosen im Durchschnitt nach 5 Tagen massiv nachlässt. Wieso soll das bei Prognosen zum Weltklima anders sein? Natürlich ist diese Frage zu simpel gestellt. Schliesslich lässt sich ja auch voraussagen, dass in einem Jahr wieder Winter sein wird, es gibt also offensichtlich die Möglichkeit längerfristiger Prognosen. Der grundsätzliche Einwand jedoch bleibt: handelt es sich beim Klima nicht um ein System, das aufgrund seiner Komplexität auch heute noch Vorhersagen nur mit starkem Vorbehalt zulässt?

- Es wird ein Anstieg des Meeresspiegels zwischen 13-58 cm prognostiziert. Waren die Weltmeere schon einmal um diesen Betrag höher? Berücksichtigen die Modelle folgende Fragen: Könnte der Druck der Wassermengen, um den die Landflächen in Zukunft weniger und der Meeresboden mehr belastet werden, könnte dieser Druck den Meeresboden an Stellen einbrechen oder absinken lassen, bzw. das dann leichtere Land höher schwimmen lassen, so dass per Saldo der Meeresspiegel nicht ansteigen, sondern gleich hoch bleiben oder sogar absinken würde? Würden solche Gewichtsverschiebungen zu mehr Erdbeben oder sogar beschleunigten Verschiebungen der Kontinentalplatten führen? Die Kontinente bzw. die Erdkruste 'schwimmen' ja ihrerseits auf dem Erdkern. Wurden solche Ueberlegungen angestellt? Wenn ja, wieso hören wir nichts davon? Wenn nein, wie können wir denn die präsentierten Modelle ernst nehmen?

- Berücksichtigen die Modelle, dass steigende Temperaturen whs. zu einer höheren Luftfeuchtigkeit bzw. dichteren Wolkendecke führen werden, welche die Strahlung der Sonne und damit weitere Erderwärmung vielleicht massiv abschwächen werden? Welcher Effekt wird stärker sein? Gemäss unserer Lektüre des IPCC Berichtes sind über den Einfluss der Aerosole jedoch wenig wissenschaftliche Erkenntnisse bekannt.

Hört man Wissenschaftlern zu, so äussern diese vereinzelt schon Ueberlegungen wie, man könnte oder sollte das Klima durch planetare Massnahmen künstlich beeinflussen – Vor solch massloser Hysterie und Selbstüberschätzung graut uns. Es war noch nie gut, wenn Fachidioten das Steuer übernommen haben. Wir bitten um ein wenig mehr Besonnenheit!

Donnerstag, Januar 20, 2005

CO2-Abgabe

Schweizer Wissenschaftler fordern eine CO2-Abgabe. Diese würde unter anderem die Wirtschaft fördern.

Eine CO2-Abgabe ist wie jede andere Abgabe an den Staat eine Steuer. Dass höhere Steuern die Wirtschaft fördern sollen, ist ein Humbug. Es ist unverständlich, wie 'Wissenschaftler' so etwas behaupten können.

Es würden dadurch neue Arbeitsplätze geschaffen, sagen sie. - Ja, wieso geben wir eigentlich nicht 100% unseres Einkommens als Steuern ab, wenn dadurch immer noch mehr Arbeitsplätze geschaffen werden können? Versuchen Sie doch einige Momente, diesen Gedanken konsequent zu Ende zu denken und Sie werden erkennen, wie absurd solche Ueberlegungen sind. Für jeden Arbeitsplatz der so geschaffen wird, werden andere aufgrund von höheren Kosten und eines zusätzlichen Verwaltungsapparates mit mehr behördlicher Ineffizienz vernichtet. Wer die Wirtschaft fördern will, muss Steuern senken.