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Mittwoch, Februar 13, 2008

Sammlung Bührle: PR-Raub?

Wir geniessen wieder einmal die publizistische Freiheit des Bloggens und mutmassen:

Ein solche Publizität, wie sie die Sammlung Bührle durch den spektakulären Raub von 4 Bildern im geschätzten Wert von 180 Millionen sFr. nun erhält, ist ja ebenfalls wertmässig kein Pappenstiel, CNN und der Rest der Welt berichten seit dem Geschehen weltweit sozusagen rund um die Uhr!

Was wohl, wenn diese Bilder in wenigen Tagen oder Wochen auf einmal - wie von Geisterhand, schwups - wieder auftauchen und schon bald wieder da hängen, wo sie es immer schon taten?

Der PR-Effekt für Zürich liegt sicher weit über dem herbeigekalauerten und -subventionierten Herzug des Club-of-Rome. Wir als Wochenend-Konsumenten von gemalter Kunst jedenfalls hatten nicht gewussst, dass da bei uns solche Bilder hängen.

PS: 180 Millionen sFr, wirklich? Nun, zuerst müssten da mal Käufer gefunden werden, die diese Summen tatsächlich auslegen wollten...

Montag, Dezember 03, 2007

Afrikanische Erpressungsindustrie

Die Affäre um die der Prophetenbeleidigung beschuldigte englische Lehrerin im Sudan ist whs auch eine Folge der erfolgreichen Erpressungen des Westens durch afrikanische Staaten in jüngster Zeit.

Angefangen hat die aktuelle Welle mit der Freilassung der unschuldigen bulgarischen Krankenschwestern, die sich Libyen vergolden liess. Natürlich war es angesichts des leicht verdienten Geldes nur eine Frage der Zeit und der Gelegenheit, bis die Nachbarstaaten nachziehen würden.

Es sind nun im Sudan noch keine finanziellen Forderungen laut geworden, aber sie liegen in der Luft.

Wir werden in den nächsten Monaten und Jahren whs noch weitere Erpressungsversuche dieser Art erleben. Man muss sich als Tourist wie als Fremdarbeiter in acht nehmen.