Der Tagesanzeiger online titelt "Wie Ahmadinejad die Welt an der Nase herumführt".
Und wir fragen uns (einmal mehr), wieso der Tagi nicht schreibt, dass es vor allem Medien wie der Tagi sind, die jede Fliegen-Schiss-Verlautbarung korrupter Regimes jeglicher Provenienz abdrucken, und sich so seit Jahren als de facto Handlanger von Terroristen betätigen.
Montag, Februar 08, 2010
Iran: Naive Medien
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Nico
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Freitag, Oktober 30, 2009
Tribune de Genève: Informationspflicht?
Pierre Rütschi, der Chefredaktor der Zeitung "Tribune de Genève", auf die Frage, ob er die Polizeibilder von Hannibal Gaddhafi, dem Sohn des libyschen Diktators, nochmals veröffentlichen würde: "Unsere Aufgabe ist, zu informieren."
Ja, leider ist dies ein weiterer Beleg für die Dummheit gewisser Journalisten in diesem Land. Die New York Times hat 2009 in den Fällen ihrer als Geiseln genommenen Mitarbeiter Rohde und Farrell nach unserem Dafürhalten schlüssig bewiesen, dass es Situationen gibt, in denen Medien geradezu die Pflicht haben, Informationen zurückzuhalten, da sie sonst nämlich z.B. von Terroristen instrumentalisiert werden.
Ausserdem ist die Position der Informationspflicht sowieso relativ, denn vor der Information findet ja eine Auswahl derselben statt, diese ist subjektiv und durch die Vorlieben und ökonomischen Interessen der Redaktion bestimmt. Informationspflicht? Schwachsinn, dann wären die Zeitungen ja unendlich dick. Es gibt diese Pflicht gar nicht im Allgemeinen Sinn, sie ist eine eingebildete! Die Relevanz von Informationen muss sorgfältig geprüft werden und diese Prüfung kann auch einmal dazu führen, dass man Dinge nicht publizieren darf. Der Mann ist intellektuell schwach und hat seinen Job nicht richtig getan. Er ist nicht der einzige in der Schweiz.
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Nico
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Dienstag, Oktober 13, 2009
Tages-Anzeiger in primitivsten Niederungen
In einem Beitrag zur SVP-Minarettinitiative protraitiert der Tages-Anzeiger online den Leiter des Werbebüros, welches die umstrittenen Plakate entworfen hat. Autor des Artikels ist Ruedi Baumann.
Dieser hält explizit fest, wie der Portraitierte momentan kein Interesse an einem Auftritt in der Oeffentlichkeit hat, weil er dadurch in das Blickfeld von militanten Islamisten geraten könnte - und berichtet trotzdem. Mit Bild. Und vollem Namen. Der Portraitierte ist so problemlos weltweit identifizierbar.
Eine solche Bekanntheit kann unmittelbar lebensbedrohlich sein, wir alle wissen das spätestens seit dem dänischen Karikaturenstreit. Die Beschreibung in einer Zeitung, und dann noch mit Bild, kann Terroristen den entscheidenden Hinweis liefern, wo sie den Autor der Plakate findet.
Kommentare der Leser des Tagi online Artikel bestätigen die entsetzliche Wirkung in der Oeffentlichkeit. Schamlos und in unfassbarer Niedertracht wünschen einzelne Schreiber implizit den Tod des Portraitierten.
So schreibt z.B. eine Regula Wolf um 09.25 Uhr:
"Dann kann er ja schon mal gehen – unsere Plakatwände wirds freuen."
Und ein Christoph Geiser um 08.56 Uhr:
"Wäre ja nicht der erste Islamkritiker der umgebracht würde."
Gegen eine Zeitung, die solche Beiträge nach redaktioneller Prüfung veröffentlicht, muss eigentlich eine Anklage wegen Anstiftung oder Beihilfe zu Mord geprüft werden. Wir werden den Tages-Anzeiger nie mehr kaufen.
PS von 12.35 Uhr: ca 1 h nach Publikation unseres Blogs hat der Tagi-online offenbar den Beitrag von Christoph Geiser wieder vom Netz genommen. Wir meinen: auch das Bild des Portraitieren gehört entfernt, ja NIE publiziert!
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Nico
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Donnerstag, Mai 28, 2009
Tages-Anzeiger beleidigt Hingis
Der sich gerne sozial und fair gebende Tages-Anzeiger beleidigt in der Online-Ausgabe von heute 28.5.09 Martina Hingis gleich im ersten Interview, das sie seit ihrer Spielsperre gegeben hat, auf übelste Art und Weise.
Die Adresszeile des Interviews von René Stauffer lautet:
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/tennis/Ich-habe-halt-Kokain-genommen/story/11559289
Diese suggeriert ein spätes Geständnis von Frau Hingis – der folgende Artikel zeigt dann aber, dass Martina Hingis im Gegenteil eine konditionale Aussage gemacht hat, Zitat:
Ich setze doch nicht meine Karriere aufs Spiel, um noch einmal Wimbledon zu spielen. Als ob ich das nötig hätte! Dabei hätte ich nie ein Problem, es zuzugeben: Ich habe halt Kokain genommen, ich wollte mal wissen, wie das ist. Aber dann mache ich das doch nicht in Wimbledon.
Aus den Worten davor und danach geht klar hervor, dass Martina Hingis auch jetzt einen Kokain-Konsum verneint und nicht im Traum an ein Geständnis denkt, sondern von ihrer Unschuld überzeugt ist.
Damit handelt es sich hier um eine massive Verunglimpfung von Frau Hingis. Frau Hingis hat nicht gestanden, sondern nur ein fiktives Geständnis nachgeäfft. Entweder weiss der Schreiber Dinge, die so bisher in der Oeffentlichkeit nicht bekannt waren, und dann soll er sie nicht 'durch die Blume' in einer Adresszeile sondern klipp und klar veröffentlichen. Oder er weiss nichts, und dann ist diese Adresszeile eine üble Entstellung der Worte Hingis.
Es fällt dann auch auf, wie einige Stunden später der gleiche Artikel, prominent auf der Frontpage an erster Stelle gesetzt, unter einer zweiten Adresse publiziert wird:
http://www.tagesanzeiger.ch/sport/tennis/Hingis-spricht-erstmals-nach-dem-Dopingfall/story/11559289
Beide Adressen geben die identische Publikationszeit an. Ob hier Dummheit oder Böswilligkeit im Spiel sind, bleibt unklar. So oder so jedoch: eine Fehlleistung, die uns sprachlos macht.
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Nico
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Sonntag, Januar 11, 2009
Todesfall Spital Aarau - Reaktion
Nach dem Tod einer 4jährigen werden nun im Kantonsspital Aarau ab sofort keine telephonische Anfragen von Eltern wegen ihrer erkrankten Kinder mehr beantwortet.
Was soll man sagen?! Die Verjuristisierung unserer Gesellschaft nimmt ihren Lauf.
Explizit haben verschiedenste von den Medien befragte Experten nach dem tragischen Unglück klar gemacht, dass weder die von vielen Laien geforderten Blutuntersuchungen noch sonst irgendeine Massnahme in diesem Fall vernünftigerweise hätte unternommen werden sollen. Solche Fälle kann es einfach geben.
Es wird auch im bestmöglichen Gesundheitswesen immer wieder zu Todesfällen kommen, denn man kann nicht jedes Kind mit Fieber hospitalisieren, das wäre ein absurd hoher Aufwand. Und man kann auch nicht bei jedem an Fieber erkrankten Kind alle paar Stunden eine Blutentnahme durchführen, das wäre Kinderquälerei.
Und man wird nun alle besorgten Eltern in Zukunft dazu zwingen, ihre Kinder in ein Auto zu packen (das sie gemäss gewisser links-grün ideologisierenden weltfremden Kinderloser nicht fahren dürften) und mit ihnen nachts zu unmöglichen Zeiten eine Notfallstation aufzusuchen und dort Stunden für nichts und wieder nichts rumzusitzen und Kosten zu verursachen.
Das ist leider die stupide Konsequenz von unvernünftiger Berichterstattung und zunehmender Verrechtlichung des Alltages.
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Nico
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Mittwoch, Dezember 17, 2008
Werbebudget Migros
Die Migros will ihr Werbebudget überdenken.
Das wurde ja auch Zeit! Oder sind Sie ernsthaft schon mal in der Migros etwas einkaufen gegangen, wegen dieser doppelseitigen Inserate in der Tagespresse mit einem um 30 Rappen vergünstigten Pouletbeinchen? Das ist total irrelevante Werbung.
Die Printpresse wird keine Freude haben an diesen Ueberlegungen.
Uebrigens: würde ein Grossverteiler mal seine Papiertaschen vernünftig bedrucken, so dass man diese endlich nicht nur anschauen sondern sogar mögen könnte, so würde sich da eine massiv unternutzte Werbefläche endlich zu dem entwickeln, was sie eigentlich sein sollte: allgegenwärtig, trendy, cool, in. Und nicht schleunigst im Altpapier landen, wie das die meisten Taschen heute tun.
Freitag, Dezember 05, 2008
Todesursache Alex Widmer?
Alle schreiben sie über den unerwarteten Tod des Bankiers Alex Widmer.
Nur niemand, woran er denn gestorben ist. Mit 52 Jahren, das ist ja sehr jung.
An einem Herzinfarkt? Oder Unfall? Oder Suizid? Oder Krebs? Oder Medikamenten?
Schon erstaunlich, diese grassierende political correctness. Die es den Medien erlaubt, intimste Privatheiten von zur Gegenwehr unfähigen Personen des gar nicht so öffentlichen Lebens auf ihren Titelseiten breit zu walzen. Es jedoch verbietet, eine Todesursache einer bekannten und exponierten Person bekannt zu geben. Was ist so privat daran?
Oder ist bei ihm einfach mit genügend Geld für Anwälte und einen Prozess zu rechnen?
Dabei muss man doch Spekulationen schon vor dem ersten Gedanken daran entschieden entgegen treten.
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Nico
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Sonntag, Oktober 12, 2008
Giacobbo/Müller - gähn
Wer sagt es eigentlich endlich einmal laut, dass die beiden Satiriker in ihrer sonntäglichen Sendung zum Einschlafen hölzern und langweilig sind, immer schon waren. Seit Jahren versuchen wir immer wieder mal, durch die medial kolportierte Begeisterung inspiriert, an diesen Giacobbo-Sendungen Vergnügen zu finden, es gibt ja sonst keine humoristischen Alternativen im Schweizer TV. Aber die Pointen im Lifeprogramm sind so was von holperig und offensichtlich einstudiert. Einzig die eingespielten Clips sind lustig und immer wieder köstlich subversiv, aber die Talkshow kann man rauchen.
Mittwoch, September 03, 2008
Botellón und Biertram in Zürich
Der Stadtrat Zürichs zeigte sich besorgt über den ersten Botellón am letzten Augustwochenende 08 in Zürich und erwog gar ein Verbot desselben. In breiten Kreisen wurde ebenfalls Kritik laut an dieser Form des Treffs Adoleszenter zum blossen sich Besaufen.
Und wir wiederholen: wie kann man so bescheuert sein, monatelang ein Biertram durch die Strassen Zürichs fahren zu lassen, nur weil es der VBZ, einem städtischen Betrieb, ein wenig Werbeeinnahmen bringt, und sich gleichzeitig dann darüber empören, dass die Jugendlichen tatsächlich Bier trinken. Bigotter geht's nicht mehr.
Die Jungs trinken übrigens Bier, nicht weil sie am verblöden sind, sondern um zu provozieren, weil man damit perfekt gegen die grassierende politische Korrektheit protestieren kann, ist doch klar! Es wird sicher noch mehr solche Aktionen geben. Erstaunlich, dass eine solche Analyse bisher in keinem Medium nachgelesen werden kann.
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Nico
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Samstag, August 23, 2008
Samstagsrundschau - unfähige Journalisten
Radio DRS, Samstagrundschau.
Eine halbe Stunde steht Bundesrat Leuenberger dem Journalisten Dieter Kohler zur Verfügung.
Und er bringt es fertig, ihn nochmals zur Affäre Nef und dann wieder zur Endlosplatte "Stimmung im Bundesrat" und Kuschelkurs und fehlende SVP und Widmer-Schlumpf zu befragen - und dabei fällt kaum ein Wort zu den wichtigen Dossiers von Bundesrat Leuenberger.
Was passiert in der Frage des Fluglärmstreits? Wie wird unsere Energieversorgung in Zukunft aussehen? Was ist im Bereich Verkehrspolitik zu erwarten, wieso hängt man so schwachsinnigen Ideen wie z.B. Strassenzöllen an?
Für ein paar mickrige Fragen zur LSV reicht es, und zum Erörtern der Wischi-Waschi Konzepte in Sachen Klimapolitik, der letzte Bereich wo Schweizer Politik irgendetwas Nachhaltiges bewirken wird, und für eine Schwachsinnsfrage zum Thema "Botellon", als wäre das eine Frage, die einen Bundesrat zu beschäftigen hätte.
Ein Paradebeispiel für die fatalen Auswirkungen der bescheuerten Fixierung auf Personelles und Persönliches. Man soll endlich aufhören mit diesen läppischen Personaldiskussionen und wieder Sachpolitik betreiben, wir sind diese nichtssagenden Diskussionen müde!
Die Journalisten sollen gefälligst die Politiker auf ihre Positionen in Sachfragen nageln, nicht auf die immergleichen unseligen Schwachsinnsthemen im Stil von "Sesselkleber,...wann treten Sie zurück?" So machen sich Journalisten leider überflüssig!
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Nico
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Mittwoch, Juli 16, 2008
Kommentar Tagesanzeiger zu Hizbullah
Zum Austausch der wahrscheinlich in Gefangenschaft gestorbenen oder gar getöteten israelischen Soldaten gegen bisher in Israel gefangene Terroristen bringt der Tagesanzeiger einen Artikel von Astrid Frefel aus der Perspektive der Hizbullah und einen Artikel von Marlène Schnieper aus der Perspektive der Israelis und der betroffenen Familien
Claudia Kühner zeichnet dazu den Kommentar des Tagesanzeigers online und wohl morgen auch der Printausgabe.
Aber kein Wort schreibt sie zur Frage, wann die beiden Israeli starben und ebenfalls kein Wort zum feigen Schweigen der Hizbullah zu diesem Tod. Was ist denn das für ein Kommentar?!
Welches sind die Umstände, wann und wie sind die beiden Soldaten ums Leben gekommen, und wieso hat nie jemand von der Hizbullah dazu Stellung genommen - oder hat Israels Regierung das die ganze Zeit schon gewusst? Das ist doch hier die bei weitem wichtigste Frage, wir haben heute hier schon einmal dargelegt weshalb.
Weshalb versucht die Hizbullah (oder gar Israel) diese Tatsache unter dem Radar der Weltöffentlichkeit durchzuschmuggeln und WESHALB SCHAFFT SIE DAS DANN PROMPT AUCH BEIM TAGESANZEIGER, Frau Kühner?!
Armeechef Nef unter Beschuss
Roland Nef soll das und dieses getan haben, Bundesrat Schmid habe bei seiner Ernennung jenes und solches unterlassen.
Wir sagen: Who cares!
Der Mann soll seine Arbeit gut machen - alle waren angetan von seinem professionellen Umgang mit dem Unglück auf der Kander, abgesehen von einem Ausrutscher im Zischtigs Club - und etwas anderes interessiert doch niemanden. Was soll das ganze mediale Getue, das ist einfach lächerlich.
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Nico
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Hizbullah und Kriegsverbrechen
Die libanesische Hizbullah hat heute 16.7.08 Israel zwei Särge mit Leichen übergeben, bei deren Inhalt es sich wahrscheinlich um die toten Ueberreste von Ehud Goldwasser und Eldad Regev, israelischen Soldaten, handelt, deren Gefangennahme Israel dazu bewogen hatte, den 2. Libanonkrieg zu beginnen.
Die beiden Soldaten sind vor nicht mehr als 2 Jahren gefangen genommen worden - und nun tot. Ohne ein Wort der Entschuldigung, ohne eine Begründung, ohne dass je überhaupt gesagt worden wäre, ob sie tot sind oder dies schon lange waren.
Gleichzeitig gibt Israel nicht zwei sondern fünf Gefangene frei, nicht Leichen sondern lebendige Menschen, die nicht 2 sondern 20 oder mehr Jahre gefangen gehalten waren.
Diese Asymmetrie des Verhaltens zwischen Israel einerseits und seinen verschiedenen Feinden andererseits verwundert einfach immer wieder neu. Und noch mehr verwundert die Asymmetrie der westlichen Urteile. Wo bleibt der Aufschrei der Entrüstung angesichts des unfassbar menschenverachtenden Vorgehens der Hizbullah in dieser Angelegenheit?
Denn es ist doch offensichtlich:
A. Entweder waren zum Zeitpunkt des Kriegsausbruches die beiden Soldaten schon tot. In diesem Fall wäre Israel quasi "grundlos" in den Krieg gezogen - und die Hizbullah hat nichts unternommen, um diesen "Irrtum" klar zu stellen. Nein, sondern sie hat den Konflikt und viele Tote unter der eigenen Bevölkerung mit zynischer Berechnung in Kauf genommen. Oder
B. Die beiden Soldaten waren zu Beginn des Krieges noch nicht tot. In diesem Fall sind sie in Gefangenschaft gestorben. An Krankheit? Dann hätte man die Familien doch informieren können. Woran denn sonst...? Jeder, der eine kleine Ahnung von Kriegsrecht hat, weiss, was das heisst. Es passt eben zu dieser Asymmetrie, und wir sagen hier nun: zu einer Asymmetrie auch der Moral. Der Tod dieser Soldaten und die Begleitumstände sind in jedem Fall schändlich in höchstem Mass.
Wo bleiben die Worte der Friedensbewegten aller Welt?!
Donnerstag, Juli 03, 2008
Soldat und Zecken
Schweizer Soldaten seien letzte Nacht in einer Uebung von Zecken gebissen worden, sie würden ärztlich betreut. So der Tagesanzeiger online.
Mit Verlaub, eine solche Meldung ist absurd. Quo vadis Armee, kann man da nur sagen! Und auch ein wenig quo vadis Tagesanzeiger? Als nächstes werden wir den täglichen Mückenstichrapport lesen müssen.
Nachtrag spätabends: nun berichtet auch das Schweizer Radio davon. Es muss saure Gurkenzeit sein.
Und..., da sind einige Relationen in Sachen Gewichtung der Ereignisse auf eine Art und Weise verschoben, die einen schon ein wenig zweifeln lassen.
Während der Tagesanzeiger in seiner Papierausgabe heute 3.7.08 einen Artikel abdruckt, in dem irgendein Egghead Israel der irrationalen Iranophobie bezichtigt - Iran, ein Land dessen Exponenten sich seit Jahren auszeichnen durch die monströse Forderung, Israel zu vernichten und die dies nicht nur fordern sondern offensichtlich alles daran setzen, Atomwaffen und Trägerraketen mit immer grösserer Reichweite zu produzieren - während also Israel im Kampf um seine Existenz die Zurechnungsfähigkeit abgesprochen wird, hören wir uns in unseren Medien an, wie CH-Soldaten tapfer gegen Zecken kämpfen und sich nach nächtlichem 'Gefecht' im Lazarett ihre Wunden lecken.
Ja verdammt nochmal, wo sind wir denn hier...?
Und an die Tagesanzeiger Crew: haben Sie nicht wenigstens Ihren Frisch gelesen, B und B? Was der Iran heute macht und wie der Westen darauf reagiert ist eine 1 zu 1 Umsetzung von Max Frischs Stück.
Gekröpfter Nordanflug: gekröpfter Bundesrat
Was gekröpft heisst, weiss ja kaum jemand. Der Ausdruck suggeriert so dem breiten Publikum, dass es sich hier um eine Diskussion für Eingeweihte handelt.
Nun weiss man aber auch als Nichtexperte ohne allzu langes Nachforschen, dass der Anflug von Norden auf den Flughafen Zürich die Variante mit der weitaus geringsten Belastung für die Bevölkerung wäre, und dass dieser Anflug von den Schweizerischen Behörden nun aus fadenscheinigen Gründen abgelehnt wird und dass man das auch vor einem Jahr schon hätte sagen können, dass es schliesslich so kommen wird, weil das BAZL letztlich dem Bundesrat untersteht und weil dieser so links politisiert, wie es trotz rechtsbürgerlicher Mehrheit nur gerade geht - eben: gekröpft - und weil es daher politisch folgerichtig ist, die Schweizer, wo nötig auch mit sanftem Zwang, dazu zu bringen, ihre Souveränität Schritt für Schritt an den Europäischen Zentralstaat abzugeben.
Denn wer links denkt, denkt hierarchisch, zentralistisch, kollektivistisch, das ist der Kern des autoritären, gleichmacherischen sozialistischen Gesellschaftsverständnis. - Der Gedankengang ist Ihnen zu kompliziert? Ein wenig Nachhilfe: ein paar krachende Düsenmaschinen über Zürichs Gärten erinnern uns daran, wie wir ausserhalb der EU ach so wenig zu sagen haben. 'Wären wir EU-Bürger, würde uns das nicht passieren.' Das ist des Pudels Kern.
Und wir empfehlen wieder einmal: man soll doch einmal in Analogie zu den Trauerspielen in der Zvilluftfahrt und bei den SBB auch die Bewirtschaftung und Kontrolle unserer Atomkraftwerke in den medialen Fokus stellen, denn alle diese Bereich unterstehen dem selben Bundesrat, Moritz Leuenberger.
Dem Gesetz der Serie zu Folge schwant uns Böses.
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Nico
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Dienstag, Juli 01, 2008
Israel - Iran - Atompläne
Wir sagen es hier schon seit Anfang 2006, dass die Iraner den Westen in Sachen Atomwaffen an der Nase herumführen, dass die immer wieder geschürten und von allen Medien brav kolportierten Hoffnungen auf eine Verhandlungslösung lächerlich naiv sind und dass eine militärische Aktion Israels oder der USA nur eine Frage der Zeit sei. Denn für Israel geht es angesichts der iranischen Rhetorik um alles oder nichts.
Nun doch auch wieder einmal in der NZZ online zu lesen.
Donnerstag, Juni 26, 2008
Kander: Politiker und tote Soldaten
Im Nachgang zum Schlauchbootunglück von Kaderangerhörigen der Schweizer Armee auf der Kander vor wenigen Tagen äussert sich der oberste Militär der Schweiz, Roland Nef, in dem Sinne, dass ein Soldat einen Befehl seines Vorgesetzten verweigern dürfe, wenn ihm eine Übung zu riskant erscheine.
Nun ist das theoretisch eine sicher angebrachte und erfreuliche Haltung.
In der Praxis weiss hingegen leider jeder Soldat: die Mehrheit militärischer Uebungen sind gemäss common sense eines Zivilisten a) unsinnig oder b) zu riskant.
Daher ist diese Aussage von Armeechef Nef unbrauchbar, denn ihre Umsetzung wäre gleichbedeutend mit dem Streichen eines geschätzten Drittels der militärischen Aktivitäten.
Viel wichtiger als solche Warmluftdiskurse wäre eine klare Definition der Rolle und der Aufgaben der Armee in der Schweiz. Solche Unglücke wie jetzt sind Ausdruck einer grundlegenden Ortientierungslosigkeit.
Käme es zu Todesfällen bei Tätigkeiten, deren Sinn von einer Mehrheit der Bevökerung nicht in Frage gestellt sondern zutiefst bejaht würde, so wäre erstens das Aufheben in der Oeffentlichkeit und den Medien unvergleichlich kleiner und zweitens - und viel wichtiger - die Angehörigen könnten auch besser mit ihrer Trauer umgehen. Denn: ein Opfer, das Sinn macht, ist für alle leichter zu tragen als diese ohne Zweck und Ziel ertrunkenen jungen Männer.
Die für die Armee verantworlichen Politiker (und das sind nicht nur Bundesräte!) tragen daher eine schwere Last, sind sie doch wesentlich mitschuldig, nicht am Tod der Männer, aber an seiner Sinnlosigkeit.
Sonntag, Juni 15, 2008
Ringier, de Weck und Zensur
In der SonntagsZeitung vom 14. Juni 08 wehrt sich SRG-Chef Walpen gegen die Zensur der UEFA, die nur ihr genehme Bilder der EM 08 ausstrahlen lässt.
Wir begrüssen diese Kritik Walpens. Und ergänzen sie mit einer eigenen erstaunlichen Beobachtung.Auf jedem Bild von Verleger Michael Ringier fällt auf, dass er an einer entstellenden Erkrankung seines linken Auges leidet.
Gleichzeitig fällt auf, dass ebenfalls praktisch jedes Bild von Michael Ringier diese auffällige Veränderung des Gesichtes, so gut es geht, versteckt. Wo sonst Personen von öffentlichem Interesse durchaus auch einmal unvorteilhaft abgebildet werden, gibt es von Ringier praktisch keine Aufnahme, die das wahre Ausmass seiner Behinderung offenlegt, geschweige denn übertrieben in Szene setzte.
Nun ist Michael Ringier und seiner Familie dies einerseits zu gönnen, denn jedem steht das Recht auf Privatsphäre zu.
Andererseits fragen wir uns, wie es dazu kommt, dass ausgerechnet dem Verleger von Boulevardmedien, die immer mal wieder die Schwächen einzelner Personen auf beschämendste Art und Weise öffentlich in Wort und Bild darstellen, wie ausgerechnet diesem Verleger eine solche Schonung zukommt?
Wo findet hier die Zensur statt? Und Weshalb? Könnte es sein, dass die Schweiz so klein ist, dass es kein Medienschaffender wagen darf, dieses offensichtliche Tabu zu brechen? Nicht einmal in der Form einer einfühlsamen Reportage?Vergleichbares lässt sich zur Behinderung des Publizisten Roger de Weck sagen. Auch wenn in seinem Fall das Tabu nur auf das Wort beschränkt ist. De Weck ist ja praktisch auf jedem Bild mit einem irritierend ausgeprägten Schielen zu sehen, und gelegentlich erhält man sogar den Eindruck einer gewissen Koketterie seiner Pose. Umso erstaunlicher ist, dass man nie ein klärendes Wort dazu liest. Es würde doch unzählige Leute interessieren, einmal von ihm zu hören, ob er z.B. problemlos lesen kann. Oder ob er mit einem Auge besser sieht als mit dem anderen.
Es gäbe noch andere Beispiele, so wurde z.B. Erich Gysling eine Zeit lang am Fernsehen konsequent so gesetzt, dass eine Verletzung, die er sich an einer Schläfe zugezogen hatte, kaum einmal zu sehen war.
Wir ritzen die Grenze der politischen Korrektheit, dessen sind wir uns bewusst. Und dennoch muss es doch erlaubt sein, seiner Neugierde in dieser Angelegenheit Ausdruck zu verleihen - und es erstaunt, dass nie ein Medium diese Themen aufgreift; auch nicht Herr Walpen. In unserer ach so freien Gesellschaft.
Oder ist diese gar nicht so frei, wie man meinen sollte...?
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Nico
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Donnerstag, Mai 08, 2008
Clinton oder Obama?
Wie schon bei der Wahl zum amerikanischen Präsidenten vor 8 Jahren mit dem 50 zu 50 Pattergebnis zwischen Bush und Gore und der späteren italienischen Wahl Berlusconi - Prodi mit einem hauchdünnen 49 zu 51 - oder war es umgekehrt? - zeichnet sich auch bei der Ausmarchung Clinton - Obama um den demokratischen Präsidentschaftskandidaten ein Kopf an Kopf Rennen ab.
Der Tagesanzeiger online vermeldet die baldige Aufgabe von Clinton und bleibt, sich diesbezüglich wie gewohnt linientreu gebarend bei Kommentaren zur amerikanischen Politik, so links als möglich (mit Linksaussen Martin Kilian, der sich schon seit längerem von den politisch realen Verhältnissen ausgeklinkt hat, was die Leser des Tagis nicht weiter zu stören scheint).
Wir sehen diese knappen Wahlergebnisse als Ausdruck der Tatsache, dass weder der eine noch der andere Kandidat die Wähler überzeugt und es ihnen deshalb grundsätzlich egal ist, wer von beiden gewählt wird. Denn: in der USA bestehen zu viele Vorbehalte gegenüber einem Schwarzen und auch gegenüber einer Frau, sprich: Rassismus und Sexismus werden diese Wahl mitentscheiden.
Keine gute Voraussetzung, um gegen den republikanischen Kandidaten zu bestehen. Dessen beide Handicaps sind sein Alter und eine mögliche zu grosse Nähe zum amtierenden Präsidenten, von dem alle die Nase voll haben. Macht er jedoch keine grossen Fehler, so wird McCain diese Wahlen knapp gewinnen.
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Nico
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Samstag, Mai 03, 2008
Erderwärmung: 10 Jahre Pause?
Spiegel online berichtet neustens, die Erderwärmung werde nun 10 Jahre Pause einlegen.
Und wir sagen: Aha.
Fazit: In Sachen Klima hören wir seit einiger Zeit nur einfach unsinniges Geplapper. Niemand weiss genau, wie sich das Klima entwickeln wird und schon gar nicht, welches die wichtigsten Faktoren sind, die es in die eine oder andere Richtung bewegen (ja, niemand, genau so ist dieser Satz gemeint!).
Schon eine 10-minütige Beschäftigung mit der Materie zeigt auch dem Laien, dass in den gängigen Modellen elementare Ueberlegungen nicht angestellt werden, weil man schlicht keine Daten dazu besitzt (z.B. die Frage des Einflusses der Wolkenbildung auf das Klima); man kann diese Prognosen nur mit grossem Vorbehalt geniessen.
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Nico
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