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Montag, März 21, 2011

Strategischer Irrtum Libyen

Welchen Irrtum begeht die westliche Verlegenheitskoalition mit ihrer Intervention in Lybyen?

Antwort: Nur weil Ghadafi keine Flugwaffe, keine Artillerie und keine Panzer mehr zur Verfügung hat, heisst das noch lange nicht, dass er damit von der Macht entfernt wird. Seine Gegner in Libyen sind ja so etwas von desorganisiert, was wollen die denn anrichten? Ghadafi hingegen scheint nach wie vor viel Geld zu besitzen, mit dem er sich Soldaten leisten kann. Die einzig sichere Strategie wäre, ihn persönlich zu liquidieren, was jedoch gar nicht so einfach ist. Und was wäre, wenn? Wer würde das Vakuum füllen?

Die Strategie in Sachen Libyen scheint äusserst dürftig zu sein. Am Schluss wird ein weiterer Konflikt an den Amerikanern hängen bleiben, ausser sie können ihn den Europäern in die Schuhe schieben. Auch Ghadafi macht natürlich Fehler. Er sollte Italiens Matrosen zügig freilassen...

Sonntag, Oktober 18, 2009

Von Libyen bis Pakistan: nur heisses Blut?

Gemäss dem Tagi soll Jean Ziegler meinen, das libysche Irrlicht Gaddhafi werde quasi in Echtzeit über die Berichte in Schweizer Medien informiert, die sich mit ihm beschäftigen.

Dazu sagen wir: wer wüsste nicht, dass Jean Ziegler endlos viel und endlos einfältig schwatzt, nicht nur in dieser Angelegenheit.

Ausserdem wird vermeldet, wie Mitarbeiter der Mittellandzeitung schon 2005 in einem Interview mit einem weiteren Sohn von Gaddhafi festgestellt hätten:

Der Libyer sei «sichtlich bewegt» gewesen.
Ist nicht genau das eben das Problem der Menschen in dieser Weltregion: ihre emotionale Labilität? Wir würden gerne einmal eine fundierte psychologische Analyse oder Studie über die prägenden Persönlichkeitsmerkmale der Bewohner des Maghreb, des nahen und mittleren Ostens lesen.

Es ist doch erstaunlich, wie sowohl die Berichte in den Medien wie auch immer wieder persönliche Kontakte, sei es auf Reisen, sei es in der Schweiz, einem den Eindruck vermitteln, dass diesen Menschen in gewissen Situationen ein Defizit an Impulskontrolle und ein Zuviel an emotionaler Instabilität zu eigen sind.

Der Grund für dieses oft unreif und infantil wirkende Verhalten ist uns unklar. Liegt es an der Erziehung? An Traditionen? An einer männlich dominierten Kultur? Sind es klimatische oder sozioökonomische Gründe?

Könnte dies ein Grund sein für die grosse Konfliktbereitschaft und die zahlreichen Kriege, die diese Weltregion immer wieder erschüttern? - So wird Entwicklung, wirtschaftlich, kulturell, weiterhin ein steiniger Weg bleiben.

Freitag, Oktober 09, 2009

Libyen: Verstoss gegen Völkerrecht

Offenbar hält sich Libyen nicht an völkerrechtliche Abmachungen, siehe Bericht NZZ von heute 9.10.09.

Wir schlagen vor, dass unsere Behörden einmal ohne grosses Aufhebens beginnen sollten, sämtliche libyschen Sozialleistungs-Bezüger inklusive IV in der Schweiz auf die Rechtmässigkeit ihrer Bezüge zu prüfen.

Sicher gibt es darunter echte Flüchtlinge, für die damit indirekt der libysche Staat erneut Grund weiteren Leidens wäre, aber diese würden ja letztlich keine wirkliche Veränderung ihrer Lage erfahren.

Wir vermuten jedoch, dass aller Erfahrung nach auch eine gute Zahl von "faulen Eiern" unter diesen Rentenbezügern steckt. Eine schmerzhafte Kürzung ihrer Leistungen würde sicher den einen oder anderen dazu bringen, einmal seine verwandtschaftlichen Beziehungen mit ins Spiel zu bringen, wenn Sie verstehen, was wir meinen.