Sollte sich der aufgrund eines regelmässigen aber unsystematischen Medienkomsums gewonnene Eindruck statistisch erhärten, nämlich, dass es in letzter Zeit gehäuft zu Todesfällen bei Spitzensportlern kommt, insbesondere bei Ausdauersportlern, so liegt die Vermutung nahe, dass neue Dopingmethoden angewendet werden, deren Folgen noch zu wenig erforscht sind.
Oder sind bekannte und legale Medikamente neueren Datums die Gründe? Wir haben hier schon einmal darauf hingewiesen, dass neben dem vom Markt zurückgezogenen Cox2-Hemmer Vioxx noch andere Medikamente der gleichen Familie auf dem Markt sind.
Hatten dieser nun tote Läufer und frühere Opfer Schmerzmittel eingenommen? Werden diese Substanzen auch von jetzt noch unversehrten Sportlern gehäuft konsumiert?
Montag, November 05, 2007
New York: Toter Marathonläufer
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Donnerstag, August 30, 2007
Rafael Nadal: Tennis, Muskeln - und Verletzungen
Es fällt auf, wie die aktuelle Nummer 2 des Welttennis, Rafael Nadal, nicht nur mit eindrücklichen Muskelpaketen versehen, sondern auch häufig verletzt ist.
Und man fragt sich bei beiden Dingen: woher kommt das?
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Dienstag, August 28, 2007
Tod eines jungen Fussballers
Ein 22-jähriger Fussballer, António Puerta, Spieler des FC Sevilla, ist in Spanien an den Folgen eines mehrmaligen Herzversagens gestorben, die NZZ Online vom 28.8.07 berichtet.
Vor kurzem starb ein 28-jähriger Schwinger in der Schweiz, siehe unser Kommentar vom 25.8.07. Die beiden Fälle scheinen sich zu gleichen. Beide Sportler betrieben Spitzensport. Und beide hatten zuvor schon Beschwerden gehabt, und bei rechtzeitiger Abklärung hätte man vielleicht ihren Tod verhindern können.
Haben nun beide an einer unerkannten Herzerkrankung gelitten (z.B. am Brugada Syndrom), oder gibt es im modernen Spitzensport Substanzen, die die beiden eingesetzt haben könnten, die als Nebenwirkung möglicherweise frühzeitig zu einem Herzinfarkt führen?
Wir erinnern uns, da wurde doch kürzlich einmal (Herbst 2004) das Schmerzmittel Vioxx über Nacht vom Markt zurückgezogen, weil sich gezeigt hatte, dass es nach dessen Einnahme statistisch signifikant häufiger zu Herzinfarkten gekommen war. Andere Medikamente der gleichen Familie (COX-2-Hemmer) sind jedoch noch auf dem Markt.
Es wäre interessant, zu erfahren, wie oft im Spitzensport momentan solche Mittel von Sportlern und Spielern eingesetzt werden. Haben unter Umständen die nun Verstorbenen zu solchen Hilfsmitteln gegriffen? Ist ihr Tod eine Nebenwirkung von unerlaubten oder vielleicht sogar erlaubten Substanzen, zum Beispiel von Schmerzmitteln anschliessend an ein Spiel, wenn es gilt, die Blessuren zu kurieren?
Es gilt die Unschuldsvermutung - aber es gilt auch, die Fälle zu untersuchen und die entsprechenden Kontrollen auch im Fussball rigoros durchzusetzen.
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Samstag, August 25, 2007
Tod eines jungen Schwingers
Ein 28-jähriger Schwinger ist heute am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in Aarau an einem Herzversagen gestorben, Tagesanzeiger vom Samstag, 25.8.07. Ob eine Autopsie durchgeführt wird, ist nicht bekannt, sie wäre aber wohl angebracht, handelt es sich doch hier unter Umständen um einen aussergewöhnlichen Todesfall, der von Amtes wegen abgeklärt werden müsste.
Ohne den trauernden Angehörigen nahe treten zu wollen, denen unser aufrichtiges Beileid gilt, und ausdrücklich ohne den Verstorbenen auch im Geringsten mit dem Gebrauch von unlauteren Methoden in Verbindung bringen zu wollen, sei anlässlich eines solchen Vorfalls doch die grundsätzliche Frage erlaubt: Gibt es an diesen Schwingerwettbewerben genügend Dopingkontrollen? Auch während des Trainings? Werden die jungen und ehrgeizigen Sportler ausreichend geschützt vor den Angeboten der modernen Sportmedizin?
Die hartnäckigen Bemühungen, Doping im Radsport aber auch in sämtlichen anderen Sportarten zu ächten, entspringen ja nicht einer akademischen oder gar moralinsauren Motivation, sondern es geht darum, Invalidität und Todesfälle von jungen, gesunden Menschen zu verhindern.
Siehe auch Rundschau vom 22.8.01 und Umfrage auf der Seite des CH Schwingerverbandes.
Zitat aus dem Technischen Regulativ des CH Schwingerverbandes (pdf):
Art. 2d
"Verbot des Dopings
Die Verwendung unerlaubter Substanzen und die Anwendung verbotener Methoden gemäss den Dopinglisten des IOC ist allen Schwingern des Eidgenössischen Schwingerverbandes (ESV) untersagt. Der ZV kann Ausführungsbestimmungen in einem Dopingreglement erlassen oder das Doping-Statut des SLS und dessen Ausführungsbestimmungen als anwendbar erklären."
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Donnerstag, August 16, 2007
Schüler mit Rückenschmerzen
Immer mehr Schüler leiden an Rückenschmerzen, die NZZ vom 16.8.07 berichtet davon. Nun sollen die Kinder in Zürich die Unterrichtsmaterialien anstatt in Taschen in Trolleys mit sich führen.
Während Jahrzehnten konnten Schüler ihre Bücher und Hefte problemlos in Tornistern auf dem Rücken tragen. Ob nun der Gebrauch von Umhängetaschen mit einseitiger Belastung des Körpers anstatt von die Last symmetrisch auf den Rücken verteilenden Systemen wirklich der entscheidende Grund für die Häufung von Beschwerden ist, oder ob es sich nicht auch um die Auswirkung anderer Ursachen handelt, ist ungeklärt. Diese möglichen Ursachen sollten unserer Ansicht nach identifiziert und angegangen werden.
Welche Rolle spielen z.B. die tägliche Bewegung, der Fernseh- und Spielkonsolenkonsum oder auch die Familienverhältnisse?
Eben erst forderte beispielsweise der rührige Markus Dürr, Gesundheitsdirektor des Kantons Luzern, dass Kinder von ihren Eltern nicht mehr zur Schule gefahren werden sollen, dies als Massnahme gegen die um sich greifende Fettleibigkeit von Schülern. Lesen Sie dazu auch die Empfehlungen der Erziehungsdirektorenkonferenz (EDK) von 2006 (pdf).
Dickes Kind und Rückenweh - klingelt's da nicht in unseren Ohren?! Und nun soll diese Bewegungsarmut behandelt werden, in dem man die Kinder mit "Grosis Einkaufswägeli" nochmals körperlich unterfordert. So ein Quatsch!
Ein trainierter Jugendlicher hat doch keine Rückenbeschwerden wegen Taschen, egal ob an den Rücken oder über die Schulter gehängt. Was diese Kinder brauchen ist: Training.
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Nico
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